Zunächst Sprachkurs geplant Indische Schwestern werden in Wietmarschen erwartet

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In das Haus Sillies, das sich in unmittelbarer Nähe des Matthiasstiftes im Ortsteil Wietmarschen befindet, sollen die Ordensschwestern aus Indien einziehen. Foto: Ludger JungeblutIn das Haus Sillies, das sich in unmittelbarer Nähe des Matthiasstiftes im Ortsteil Wietmarschen befindet, sollen die Ordensschwestern aus Indien einziehen. Foto: Ludger Jungeblut

Wietmarschen. Der Geschäftsführer der St. Matthiasstift Immobilien GmbH, Alfons Eling, ist zuversichtlich, in absehbarer Zeit indische Ordensschwestern im Matthiasstift im Ortsteil Wietmarschen zu begrüßen.

Eling im Gespräch mit unserer Redaktion: „Das Bistum Osnabrück hat uns darüber informiert, dass es endlich wieder eine positive Nachricht zu den von uns eingeladenen beiden indischen Schwestern vom Orden ,Freunde der Armen Jesu’ gibt. Die Schwestern Mary Tirkey und Toppo Roselima sollen nach einer Vergleichsverhandlung vor dem Verwaltungsgericht Berlin in Kürze ein Einreisevisum erhalten.“

Aufbaukurse in Deutsch

Es werde auf alle Fälle noch etwas bis zur Ankunft der Ordensfrauen dauern. „Selbst nach Eintreffen in Deutschland werden die Schwestern, die bislang nur einen Grundkurs in deutscher Sprache belegt haben, in den ersten drei Monaten Aufbaukurse zum Erlernen der deutschen Sprache in einem Seminarort im Rheinland besuchen und erst anschließend in Wietmarschen ankommen.“

Neuer Schwesternkonvent

Anstelle des inzwischen zu „Singlewohnungen“ umgebauten Obergeschosses des Hauses „Benedicta“ sei geplant, im Haus „Sillies“, Lingener Straße 12, direkt am Matthiasstift ein neues Schwesternkonvent einzurichten. Dort soll dann neben den beiden aus Indien erwarteten Schwestern auch Schwester Chacko Stella einziehen, die bereits seit einigen Jahren in Lathen in der Altenpflege tätig ist und nach Wietmarschen versetzt werden soll.

Vielfältige Aufgaben

Die drei Schwestern sollen laut Eling für vielfältig anfallende Aufgaben eingesetzt werden, und zwar sowohl in der Altenpflege des Matthiasstiftes, im Küsterdienst in der Kapelle des Matthiasstiftes als auch für die Ausführung allgemeiner Aufgaben in der Pfarreiengemeinschaft Wietmarschen/Lohne.

„Bereicherung für Pfarreiengemeinschaft“

„Sicherlich werden die Ordensfrauen für einen zusätzlichen ,guten Geist‘ im Matthiasstift sorgen und eine Bereicherung für unsere Pfarreiengemeinschaft darstellen“, betonte der Geschäftsführer.

Eling informiert Gemeinderat

Unterdessen hat Eling in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Gemeinderates Wietmarschen umfassend über die Entwicklung des Matthiasstiftes seit der Gründung am 1. Juli 2015 informiert. Die Gemeinde Wietmarschen ist über die Wietmarscher Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft mbH zu 45 Prozent Anteilseigner an der St. Matthiasstift Immobilien GmbH. Dabei ging er ausführlich auf die bereits abgeschlossenen baulichen Maßnahmen, die derzeit laufenden Sanierungsarbeiten und die wirtschaftliche Entwicklung im Matthiasstift ein.

Überschuss erwirtschaftet

Der Geschäftsführer betonte, dass das Haus wegen der außerordentlich hohen Nachfrage nach Wohnungen voll belegt sei und es lange Wartelisten gebe. Erfreut zeigte sich der Gemeinderat, dass die in den Anfangsjahren 2015 und 2016 erwartungsgemäß zu verkraftenden Defizite im Wirtschaftsjahr 2017 nicht nur vollständig ausgeglichen werden konnten, sondern darüber hinaus noch ein weiterer Überschuss von rund 18.000 Euro erzielt wurde.

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