Kreiswettbewerb der Jugendrotkreuzler Kinder zeigen in Lohne ihr Können in Sachen Erste Hilfe

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Wietmarschen. Können Kinder schon qualifiziert im Notfall Erste Hilfe leisten? Die Frage wurde bei den Wettbewerben des Jugendrotkreuzes aus der Grafschaft Bentheim in Lohne mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet.

An den jährlich stattfindenden Kreiswettbewerben nahmen Teams aus Emlichheim, Schüttorf, Uelsen, Hoogstede, Bad Bentheim und Lohne in den Altersklassen 0 für Kinder von sechs bis neun Jahren und in der Altersklasse 1 für Kinder zwischen neun und zwölf Jahren teil. Organisiert hatte das Jugendrotkreuz vom DRK-Ortsverein Lohne die Wettkämpfe. Es waren 20 Schiedsrichter und sechs Mimen im Einsatz. Als „Ober-Schiedsrichter“ fungierten Anja Babucke und Maren Schröder, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Das Küchenteam aus Lohne war für die Verpflegung zuständig.

Geschicklichkeit, Spiel, Spaß und Unterhaltung

Für die Wettbewerbe, die sich über drei Tage erstreckten, war ein umfangreiches Rahmenprogramm vorbereitet worden. Die 13 Stationen hatten die Organisatoren an einem Rundweg durch das Lohner Zentrum angelegt: Blinde Kuh, Dosenwerfen, Schatzsuche, Hufeisenzielwurf, Montagsmaler, Teebeutelweitwurf, Heißer Draht, Feuerprobe, Erste Hilfe, Gesundheit und Soziales sowie allgemeines DRK-Wissen lauteten die Stationen. Neben dem fachlichen Wissen als junger DRK-Nachwuchs standen Geschicklichkeit, Spiel, Spaß und Unterhaltung auf dem Programm.

Aufgabe aus der Fachpraxis

Gespannt warteten die Schiedsrichter und Ausbilder auf die Aufgabe aus der Fachpraxis: die Versorgung eines ohnmächtigen Menschen. Schnell wurden in Teamarbeit die entsprechenden Maßnahmen ergriffen. So hieß bei der anschließenden Bewertung: sehr gut gelöst und fast alles richtig gemacht. In einem anderen Fall litt ein Junge unter starkem Nasenbluten. Auch dort mussten die richtigen Verhaltensregeln unter Beweis gestellt werden.

Zielen, Aufgaben und Idealen verbunden bleiben

Die Kinder kannten sich gut aus und zeigten, dass sie echte Jugendrotkreuzler sind, die in der Regel schon in jungen Jahren einen Teil ihrer Freizeit bei den wöchentlichen Gruppenstunden verbringen – neben Fußball, Musik, Reiten, Handball, Schwimmen und diversen anderen Hobbys. Einige Jungen und Mädchen waren über Freunde und andere über die Eltern auf das Jugendrotkreuz aufmerksam geworden, hieß es in einer entsprechenden Fragerunde mit der Redaktion. Für die meisten war klar, dass sie auch weiterhin den Zielen, Aufgaben und Idealen von Henry Dunant, dem Gründer des Roten Kreuzes verbunden bleiben möchten.


Ergebnisse:

Altersstufe 0 (sechs bis neun 9 Jahre): 1. Die Ferkels aus Uelsen; 2. Die Rettungskinder aus Emlichheim; 3. Die Rotkreuzhelden aus Schüttorf

Altersstufe 1 (zehn bis zwölf Jahre): 1. Die Chaoten aus Emlichheim; 2. Snowdogs aus Lohne; 3. Die Erste-Hilfe-Löwen aus Bad Bentheim; 4. Die Ferkels aus Uelsen; 5. Die Bandittussen aus Hoogstede.

Die Sieger haben sich für die Bezirkswettbewerbe qualifiziert.

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