Ausschuss schafft Voraussetzungen Neues Wohn- und Geschäftshaus für Wietmarschen

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Ein Lückenschluss soll für das noch unbebaute ehemalige Rathausgrundstück „Am Markt 7“ in Wietmarschen mit dem Bau eines Wohn- und Geschäftshauses erfolgen. Foto: Heinz KrüsselEin Lückenschluss soll für das noch unbebaute ehemalige Rathausgrundstück „Am Markt 7“ in Wietmarschen mit dem Bau eines Wohn- und Geschäftshauses erfolgen. Foto: Heinz Krüssel

Wietmarschen. Für das noch unbebaute ehemalige Rathausgrundstück „Am Markt 7“ in Wietmarschen zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Investor beabsichtigt, dort ein Wohn- und Geschäftshaus mit sechs Wohneinheiten und zwei Ladenlokalen zu errichten.

In der jüngsten Sitzung des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde Wietmarschen stellte Bürgermeister Manfred Wellen das Konzept vor. Angesichts einer ersten Planungsskizze könne man sagen: „Ein tolles Konzept; das Warten hat sich gelohnt.“ Die Mitglieder des Ausschusses waren sich einig, dass das Vorhaben einen Gewinn für das Wietmarscher Ortszentrum darstelle. Jetzt gelte es, die planerischen Voraussetzungen zu schaffen. Um für das Vorhaben eine entsprechende Baugenehmigung zu erzielen, war es erforderlich, den Bebauungsplan in einigen Punkten zu ändern, was einstimmig angenommen wurde. Das Grundstück befindet sich noch im Besitz der Gemeinde Wietmarschen. Über den Verkauf hat der Verwaltungsausschuss separat zu entscheiden. Die Beteiligung der Nachbarn werde im Lauf des Verfahrens erfolgen. Sollten dort Bedenken vorgebracht werden, wären diese abzuwägen und über die Bebauungsplanänderung wäre erneut zu beraten, erläuterte der Verwaltungschef.

Zusätzliche Voltigierhalle

Der Reit- und Fahrverein beabsichtigt, auf dem Gelände an der Lohnerbrucher Straße eine zusätzliche Voltigierhalle zu errichten. Dafür ist eine Festlegung des bebaubaren Bereiches im Bebauungsplan festzulegen. Dieser Bereich soll eine Größe von 40 mal 70 Meter betragen und zwischen dem Ebbe-Flut-Platz und der Lohnerbrucher Straße platziert sein.

Zum vierten und vermutlich letzten Mal hatte sich der Ausschuss mit dem Bebauungsplan „Erweiterung am Möllendiek“ zu befassen. Auf der 2,5 Hektar großen Fläche sollen 27 neue Baugrundstücke ausgewiesen werden. Über die von Bauamtsleiter Jörg Peters vorgetragenen Stellungnahmen und die Abwägungsvorschläge wurde beraten und ein Satzungsbeschluss einstimmig gefasst. Bürgermeister Wellen zeigte sich zuversichtlich, dass im Herbst dieses Jahres mit der Vermarktung und dem Baubeginn gerechnet werden könne.

Anlieger bauen Radweg in Eigenleistung

Die Anlieger der Wohnhäuser an der Gemeindestraße „Unter den Buchen“ haben den Bau eines Radweges beantragt. Die Gesamtlänge der Trasse beträgt 430 Meter. Dadurch solle insbesondere eine verkehrssichere Situation für die Schulkinder geschaffen werden. Die Anlieger haben sich nach Aussage von Bauamtsleiter Peters bereit erklärt, die erforderlichen Arbeiten in Eigenleistung durchzuführen. Die Materialkosten (zirka 5000 Euro) übernimmt die Gemeinde Wietmarschen.

Kein Fußgängerüberweg vor Kita

Die SPD-Fraktion hatte die Einrichtung eines Fußgängerüberweges im Bereich Feldstraße/Fasanenweg/Darpe (Katholischer Kindergarten St. Elisabeth) im Ortsteil Lohne beantragt. Der Antrag wurde nach eingehender Diskussion mit den Stimmen der CDU-Mehrheitsfraktion abgelehnt. Es wurde darauf hingewiesen, dass es sich um eine 30-km/h-Zone handelt und dort grundsätzlich seitens der Verkehrsbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim keine Überwege genehmigt würden. Wellen wies darauf hin, dass die Gemeinde aufgrund der rechtlichen Lage keine Chance auf eine Genehmigung sehe. Im Übrigen werde der Verkehr zu 80 bis 90 Prozent von den Eltern verursacht. Wellen schlug vor, mit den Eltern ein Gespräch zu suchen und an deren Eigenverantwortung zu appellieren.


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