Fleißige Handwerker Richtfest für den Erweiterungsbau an Lohner Grundschule

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jleh Lohne. Der Erweiterungsbau der Grundschule Lohne schreitet mit großen Schritten voran. Am Freitag, 6. April 2018 , hat das Richtfest stattgefunden. Manfred Wellen, Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen, hofft auf die weitere Einhaltung des Zeitplans und auch der Kosten.

„Oh, wie fein – Stein für Stein: Die Schule wird bald fertig sein“, sangen die Kinder in freudiger Erwartung auf die Fertigstellung des Erweiterungsbaus. „Wer will fleißige Handwerker seh‘n“ lautet der Titel des Liedes. Die Antwort auf diese Frage war schnell gefunden: rund 340 Schüler, Schulleiterin Beate Breitenbach-Jost, Eltern sowie Bürgermeister Wellen. Bislang macht sich der Fleiß der Handwerker bezahlt. „Wir sind sehr gut im Zeitplan und hoffen dementsprechend, pünktlich fertig zu werden und ebenso mit dem Geld hinzukommen“, sagte Wellen.

1,6 Millionen Euro für erste Baumaßnahme

In Betrieb genommen werden sollen die neuen Räume an der Grundschule laut Wellen im Frühherbst 2018. „Wünschenswert wäre aber eine Fertigstellung zu Schulbeginn im Sommer.“ Das Gebäude sei lediglich der erste Bauabschnitt einer umfangreichen Maßnahme, für die laut Wellen insgesamt 3 Millionen Euro investiert werden. Mit 1,6 Millionen Euro schlägt nun der erste Erweiterungsbau zu Buche.

Bessere Möglichkeiten zur Inklusion

Vier Klassenräume mit Differenzierungsmöglichkeiten sollen in das neue Gebäude integriert werden – genauso wie ein Ganztagsbereich und ein Fahrstuhl für die Barrierefreiheit. „Barrierefrei war das alte Gebäude in keiner Art und Weise“, meinte Wellen. „Oft musste umgezogen werden: von einem Raum zum anderen oder auch in Container“, berichtete Breitenbach-Jost. Insbesondere in Bezug auf die Inklusion und der Bereiche für Förderschulehrkräfte werde das neue Gebäude eine deutliche Verbesserung darstellen.

Umtrunk als Tradition

„Alle Kinder müssen einmal mithelfen, um den Kranz nach oben zu ziehen“, betonte Frank Lier, Zimmermann der Firma Krämer Bau, als er neben Wellen auf dem höchsten Punkt des Baugerüstetes stand. Darum ließen sich die Kinder nicht lange bitten, und stürmten auf den bunt geschmückten Richtkranz zu. An einem Kran befestigt wurde der dieser schließlich nach oben befördert. „Gott segne das ehrbare Handwerk. Prost“, sagte Lier zum Ende seines Richtspruches, trank einen Schnaps und warf das Pinnchen nach alter Tradition zu Boden.


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