Telkmann appelliert an Gemeinde Wohnungsnot in Wietmarschen trifft Flüchtlinge

Von Ludger Jungeblut

Das Flüchtlingswohnheim in der Gemeinde Wietmarschen. Foto: Ludger JungeblutDas Flüchtlingswohnheim in der Gemeinde Wietmarschen. Foto: Ludger Jungeblut

Wietmarschen. Anerkannte Asylbewerber finden in der Gemeinde Wietmarschen nur sehr schwer eine Wohnung.

Die sich verschärfende Wohnungsknappheit für günstige Mietwohnungen sei ein großes Problem, hieß es bei einem Treffen des Arbeitskreises „Solidarität mit Flüchtlingen“ im Pfarrzentrum Lohne. Anerkannte Asylbewerber, aber auch andere Personen mit geringem Einkommen, hätten kaum noch eine Chance, zum Beispiel in Lohne eine bezahlbare Wohnung, die ihrem Einkommensniveau entspricht, zu finden.

Gemeinde soll sich nach Kooperationspartnern umsehen

„Die Gemeinde Wietmarschen ist zunächst einmal nicht zuständig für die Beschaffung von bezahlbarem Wohnraum und kann diese Herausforderung auch nicht allein angehen“, betonte der Leiter des Arbeitskreises, Diakon Johannes Telkmann und fügte hinzu: „Dennoch möchte ich Rat und Verwaltung dazu ermuntern sich mit dem sozialen Wohnungsbau in der Gemeinde weiterhin auseinanderzusetzen und gegebenenfalls auch nach Kooperationspartnern Ausschau zu halten.“

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