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28.03.2018, 17:48 Uhr BETREUUNG VON FLÜCHTLINGEN IN WIETMARSCHEN

Ein mühsames Geschäft

Kommentar von Ludger Jungeblut

Diakon Johannes Telkmann leitet den Arbeitskreis „Solidarität mit Flüchtlingen“. Foto: Ludger JungeblutDiakon Johannes Telkmann leitet den Arbeitskreis „Solidarität mit Flüchtlingen“. Foto: Ludger Jungeblut

Wietmarschen. Die Integration von Flüchtlingen ist ein mühsames Geschäft – auch in der Gemeinde Wietmarschen. Ein Kommentar der Lingener Tagespost.

Umso höher ist das Engagement des Arbeitskreises „Solidarität mit Flüchtlingen“ in der Gemeinde Wietmarschen zu bewerten, angesichts der vielfältigen Probleme nicht zu verzagen und sich unbeirrt um konkrete Verbesserungen zu bemühen.

Dass zum Beispiel bald ein Schwimmkursus für die Neuankömmlinge mit Unterstützung anderer Institutionen angeboten werden kann, zeigt, dass sich die Anstrengungen lohnen. Ärgerlich ist allerdings, wenn erwachsene Flüchtlinge ihren Kindern Kontakte mit einheimischen Jungen und Mädchen erschweren und damit alle Bemühungen um Integration unterlaufen werden.

Diakon Johannes Telkmann als Leiter des Arbeitskreises hat völlig recht, wenn er mehr institutionelle Unterstützung anmahnt. Beim Thema Integration ist zunächst der Staat gefordert – und die Flüchtlinge dürfen sich nicht verweigern.


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