Viele Angebote Landwehr in Wietmarschen: Mit gesunden Mitarbeitern zum Erfolg

Von Ludger Jungeblut


Wietmarschen. Das Softwareunternehmen Landwehr in Wietmarschen-Lohne mit rund 260 Mitarbeitern fördert konsequent die Gesundheit der Belegschaft.

Das Unternehmen ist auf dem Markt sehr erfolgreich. Woran liegt das? Geschäftsführer Oliver Landwehr (37) gibt die Antwort: „Die körperliche und geistige Fitness unserer Mitarbeiter ist mir eine Herzensangelegenheit. Denn unsere Mitarbeiter sind unser größtes Kapital – und das ist Gold wert.“ Der Mensch stehe bei Landwehr immer im Mittelpunkt. Und das wirke sich positiv auf das Betriebsklima aus, betont der Geschäftsführer.

„Jeder hilft dem anderen“

Daniel Reinke (35), Leitung Unternehmenskommunikation und Jennifer Knöß (27), in der Personalabteilung zuständig für die betriebliche Gesundheitsförderung, stimmen ihrem Chef uneingeschränkt zu. „Wir verstehen uns bei Landwehr als eine große Familie, jeder hilft dem anderen“, sagt Reinke und seine Kollegin fügt hinzu: „Ausdruck des tollen Betriebsklimas ist auch, dass wir in unserem Unternehmen eine ganz geringe Fluktuation haben.“

Bedarf wird durch Mitarbeiterbefragungen ermittelt

Nach ihren Worten üben die Kollegen wie in vielen anderen Branchen auch überwiegend sitzende Tätigkeiten aus. „Das belastet natürlich den Rücken.“ Im Sinne der Prävention biete das Unternehmen sozusagen als Gegengewicht eine Fülle an Sportangeboten an, das von etwa 35 Prozent der Belegschaft wahrgenommen werde. „Der Bedarf wird regelmäßig durch Mitarbeiterbefragungen ermittelt“, betont die 27-Jährige. Das Angebot lasse keinen Wunsch offen. Es reiche von Rückengymnastik und Power-Yoga über Bogenschießen, Luftgewehrschießen, Aerobic, Fußball, Handball, Radsport und Laufen bis hin zu Boxen.

Externe Trainer für verschiedenste Kurse engagiert

Knöß selbst schwört auf Yoga und Bogenschießen. Reinke hat eine Rückenschulung absolviert. Nach Arbeitsende wird zudem unter Leitung eines Trainers draußen auf dem Betriebsgelände ein After-Work-Sportprogramm angeboten. Überhaupt lässt sich die Geschäftsführung die sportlichen Aktivitäten einiges kosten, weil immer wieder externe Trainer für verschiedenste Kurse engagiert werden.

Fitnessraum soll vergrößert werden

Zudem ist ein großer betriebseigener Fitnessraum mit zahlreichen Geräten eingerichtet, der in naher Zukunft noch vergrößert werden soll. „Er kann rund um die Uhr von unseren Mitarbeitern und deren Partnern oder zusammen mit Freunden in Anspruch genommen werden“, hebt der Leiter der Unternehmenskommunikation hervor.

Unternehmen ist stolz auf seine Betriebsfußballmannschaft

Stolz ist das Unternehmen zudem auf die Betriebsfußballmannschaft. Reinke: „Wir zehren noch heute davon, dass es uns im vorigen Jahr gelungen ist, bei der Stadtmeisterschaft in Lingen das Team der Firma Rosen zu besiegen.“ Schätzungsweise 50 Landwehr-Mitarbeiter hätten seinerzeit ihre Kollegen beim Endspiel angefeuert.

„Teamgeist wird durch Sportprogramm gefördert“

„Durch unser Sportprogramm hat sich in unserer Firma weiterer Teamgeist entwickelt“, stellte Reinke resümierend fest. Dass es dadurch viel Kommunikation zwischen den Abteilungen gebe, trage zum geschäftlichen Erfolg bei. Schöner Nebeneffekt: Auch die Sportvereine der Region, in denen viele Landwehr-Beschäftigte Mitglied sind, profitieren von dem umfassenden Sportprogramm des Unternehmens.

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