Wellen: Im Zeitplan Neubau der Grundschule in Wietmarschen-Lohne nimmt Formen an

Meine Nachrichten

Um das Thema Lohne Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Schon deutlich sichtbar ist der Erweiterungsbau an der Grundschule Wietmarschen-Lohne. Foto: JungeblutSchon deutlich sichtbar ist der Erweiterungsbau an der Grundschule Wietmarschen-Lohne. Foto: Jungeblut

Wietmarschen. Die Arbeiten für die Erstellung des Erweiterungsbaues der Grundschule in Lohne befinden sich im Zeitplan. Das hat Bürgermeister Manfred Wellen im Gemeinderat Wietmarschen mitgeteilt.

Die Nutzung des Neubaues solle ab Schuljahresbeginn 2018/2019 möglich sein. Eventuell sei eine Verzögerung um einen Monat möglich. „Die meisten Gewerke sind bereits ausgeschrieben und beauftragt, sodass wir auch weiterhin davon ausgehen, dass das Gesamtkostenvolumen von 1,6 Millionen Euro gehalten werden kann“, unterstrich der Bürgermeister.

Nachfrage nach Bauplätzen ungebrochen

Wie Wellen weiter mitteilte, ist die Nachfrage nach Baugrundstücken in der Gemeinde Wietmarschen ungebrochen. Im Baugebiet „Feldschnieders II“ im Ortsteil Lohne werden 35 Bauplätze und im Baugebiet „Erweiterung Am Möllendiek I“ im Ortsteil Wietmarschen 29 Bauplätze bereitgestellt. „Wir gehen davon aus, dass wir mit der Vergabe im Frühjahr oder Sommer beginnen können“, sagte der Verwaltungschef.

Weitere Gewerbeflächen werden erschlossen

Laut Wellen soll die weitere Erschließung von Gewerbeflächen im Frühjahr abgeschlossen seib. Es handele sich dabei um Flächen im Gebiet „Rakers Kamp“ im Ortsteil Wietmarschen und im Bereich Schwanenborg in Lohne. „Im Zusammenhang mit weiteren Flächen in der Nähe der Autobahnauffahrt in Lohne im Bereich der Franz-Josef-Straße und im Bereich der Raiffeisen-Tankstelle werden bereits konkrete Ansiedlungsgespräche mit Unternehmen geführt“, sagte der Verwaltungschef. In puncto Neugestaltung des Kreuzungsbereichs Westring/Fledderstraße in Lohne ging er davon aus, dass die Maßnahme planmäßig Ende April 2018 abgeschlossen wird.

Spielotheken sollen ausgeschlossen werden

Bei Stimmenthaltung von Ratsfrau Maria Krämer (CDU) sprach sich der Rat dafür aus, einen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 44.1 „Stift II“ im Marktplatzbereich des Ortsteils Wietmarschen zu fassen und zugleich eine Veränderungssperre zu erlassen, um Vergnügungsstätten wie Spielotheken auszuschließen. Bürgermeister Manfred Wellen und sein ehrenamtlicher Stellvertreter Johannes Osseforth kündigten an, dass die Gemeinde gemeinsam mit dem Eigentümer der betroffenen Immobilie nach einer Lösung suchen wolle, um den Marktplatz aufzuwerten.

Bürger am Schöffenamt interessiert

Erfreut zeigte sich Wellen darüber, dass sich Bürger aus der Gemeinde über den Bedarf hinaus bereit erklärt haben, ehrenamtlich als Schöffen beim Amtsgericht Nordjhorn und beim Landgericht Osnabrück zu fungieren. Aus der von der Gemeinde eingereichten Liste und der Liste weiterer Kommunen wird ein beim Amtsgericht Nordhoren gebildeter Schöffenwahlausschuss eine Auswahl treffen.

Weitere Berichte aus der Gemeinde Wietmarschen finden Sie unter www.noz.de/lokales/lohne


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN