Aber keine Resolution Rat hofft auf Sanierung der L 45 bei Wietmarschen

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Erhebliche Schäden weist die L 45 zwischen Lohne und Wietmarschen auf. Foto: Ludger JungeblutErhebliche Schäden weist die L 45 zwischen Lohne und Wietmarschen auf. Foto: Ludger Jungeblut

Wietmarschen. Der Gemeinderat Wietmarschen hofft auf eine Sanierung der L 45 zwischen Lohne und Wietmarschen, konnte sich aber nicht auf eine gemeinsame Resolution an das Land einigen.

Nach Darstellung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Hermann Nüsse weist die Landesstraße erhebliche Fahrbahnschäden auf. Wegen des Alleecharakters mit nah an der Fahrbahn stehenden Eichen bestehe eine erhöhte Unfallgefahr. Der Leiter des Geschäftsbereichs Lingen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Klaus Haberland, habe deutlich gemacht, dass die Sanierung dieses Abschnittes keine Priorität habe. „Deshalb hält die SPD-Fraktion ein Gespräch mit Herrn Haberland auch nicht für zielführend. Wenn keine Landesmittel zur Verfügung stehen, kann er auch nichts machen.“ Nüsse stellte deshalb einen Resolutionsentwurf vor. Demnach solle die Verwaltung beauftragt werden, eine Resolution auszuarbeiten, in der die Landesregierung aufgefordert werde, mehr Haushaltsmittel für die Sanierung von Landesstraßen einzusetzen.

„Herrn Haberland auf die Füße zu treten, ist nicht so schlau“

Die CDU wollte dieser Vorgehensweise aber nicht folgen. Vorsitzender Heinz Bökers hielt es für zielführender, Kontakte zur Landesbehörde zu halten. „Wir sind auf das Wohlwollen der Behörde angewiesen. Herrn Haberland auf die Füße zu treten, ist nicht so schlau.“ Im Übrigen vertraue er Haberland, dass die Sanierung in zwei bis drei Jahren bewerkstelligt werden könnte. Bökers betonte, dass sich die L 67 zwischen Wietmarschen und Dalum teilweise in einem schlimmeren Zustand befinde. Bürgermeister Wellen ging davon aus, dass die Straßenmeisterei Nordhorn in Kürze damit beginnen wird, punktuelle Fahrbahn- beziehungsweise Frostschäden zu beseitigen. Mit den Stimmen der CDU-Mehrheitsfraktion lehnte es der Rat schließlich ab, eine Resolution an das Land zu verabschieden.

Bürger sorgt sich um Sicherheit der Feuerwehr

Wohlwollend nahmen Rat und Verwaltung die von Heinrich Osseforth in der Einwohnerfragestunde vorgebrachte Anregung zur Kenntnis, die Höchstgeschwindigkeit auf der L 67 in Höhe des Feuerwehrhauses im Ortsteil Wietmarschen auf 70 km/h zu begrenzen, um den Feuerwehrleuten bei Alarmfahrten keinen Gefahren auszusetzen. Osseforth hat es nach eigenen Worten schon häufiger beobachtet, dass Autofahrer, die auf der L 67 unterwegs sind, ihre Geschwindigkeit nicht drosseln, wenn Feuerwehrleute mit ihren Fahrzeugen bei eingeschaltetem Blaulicht auf die L 67 einbiegen wollen.

Grünes Licht für den Ausbau der Stieglitzstraße

Grünes Licht gab der Rat für den Ausbau der Stieglitzstraße im Ortsteil Lohne auf einer Länge von circa 240 Metern in der zweiten Jahreshälfte 2018. Die Kosten belaufen sich nach Angaben der Verwaltung auf etwa 100.000 Euro.

Weitere Berichte aus der Gemeinde Wietmarschen finden Sie unter www.noz.de/lokales/lohne


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