Kostenpunkt: 100.000 Euro Stieglitzstraße in Wietmarschen-Lohne wird ausgebaut

Von Ludger Jungeblut


Wietmarschen. Der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Wietmarschen hat den Ausbauplan für die Stieglitzstraße im Ortsteil Lohne beschlossen. Bauamtsleiter Jörg Peters bezifferte die Kosten mit 100.000 Euro.

Die Arbeiten auf dem circa 240 Meter langen Teilstück zwischen dem Westring und der Einmündung zum Storchenweg sollen laut Peters in der zweiten Jahreshälfte 2018 ausgeführt werden. Es soll weiter ein Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde gelten. „Anlieger- beziehungsweise Erschließungsarbeiten fallen hier nicht an, da die Kosten bei der Ermittlung der Baulandpreise für die angrenzenden Baugebiete bereits berücksichtigt worden sind oder noch berücksichtigt werden“, sagte der Bauamtsleiter unserer Redaktion.

Verkehrsberuhigte Umsetzung

Heinz Pinkernell, Tiefbautechniker im Bauamt, stellte Details der verkehrsberuhigten Umsetzung vor. Demnach beträgt die Gesamtausbaubreite sechs Meter. Die Fahrbahnbreiten variieren zwischen 3,5 und 4,5 Metern. Lediglich im Einmündungsbereich zum Westring verbreitert sich die Fahrbahn auf einer Länge von 25 Metern auf 7,50 Meter. Im Einmündungsbereich zum Storchenweg wird ein Minikreisverkehr geschaffen. Die bislang zur Verkehrsberuhigung verwendeten „Teller“, die die Radfahrer behindern, werden entfernt. Der an der Straße entlangführende Graben bleibt offen.

Verkehrssicherheit für Radfahrer nahe der Leebrücke wird erhöht

Wie in der Sitzung weiter bekannt wurde, kommt Bewegung in das Thema „Verkehrssicherheit für Radfahrer an der Leebrücke“ bei der L 45 zwischen dem Ortsteil Wietmarschen und Hohenkörben an der Gemeindegrenze. Heinrich Wübbels (FDP) hatte das Thema aufgegriffen und wegen des mit Kopfsteinpflasters versehenen Radwegs in diesem Bereich auf die Sturzgefahr für Radfahrer verwiesen. Um Abhilfe zu schaffen, will die Gemeinde Wietmarschen nun auf einer kurzen Strecke mithilfe des Bauhofes einen etwa 1,50 Meter breiten Radweg entlang der historischen Pflasterung schaffen.

Landesbehörde kommt nicht für die Kosten auf

Die Verwaltung hofft, dass die Samtgemeinde Neuenhaus genauso handelt. Peters zufolge rechnet die Gemeinde Wietmarschen mit Kosten in Höhe von 1000 Euro. Auf der Leebrücke darf das historische Pflaster nicht entfernt werden, sodass Radfahrer beim Passieren des Bauwerks weiterhin vorsichtig sein müssen. Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Wilfried Keuter (CDU) bedauerte, dass die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nicht als Grundstückseigentümer für die Kosten aufkommt.

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