An der A 31 Trainingszentrum der Polizei in Wietmarschen soll 2019 fertig sein

Von Ludger Jungeblut

Auf dem freien Grundstück neben dem Gebäude der Autobahnpolizei in Lohne soll Ende Mai 2018 mit dem Bau eines Trainingszentrums für die Polizei begonnen werden. Die Fertigstellung ist laut Polizei im ersten Quartal 2019 vorgesehen. Foto: Ludger JungeblutAuf dem freien Grundstück neben dem Gebäude der Autobahnpolizei in Lohne soll Ende Mai 2018 mit dem Bau eines Trainingszentrums für die Polizei begonnen werden. Die Fertigstellung ist laut Polizei im ersten Quartal 2019 vorgesehen. Foto: Ludger Jungeblut

Wietmarschen. Der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Wietmarschen hat in puncto Bauleitplanung grünes Licht gegeben, damit neben dem Grundstück der Autobahnpolizei im Ortsteil Lohne ein Trainingszentrum für die Polizei gebaut werden kann. Der Beschluss war einstimmig.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim läuft derzeit das Aussschreibungsverfahren für das Projekt unter der Bezeichnung SET (Systemisches Einsatztraining). In dem Gebäude sollen künftig Beamte der Inspektion zum Beispiel Einsätze bei häuslicher Gewalt und auch den Einsatz von Hunden üben.

Erster Spatenstich Ende Mai geplant

Ende Mai soll der Erste Spatenstich mit Vertretern der Landesregierung, der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim sowie der Gemeinde Wietmarschen vollzogen werden. Erwartet werden zudem der Chef der Polizeidirektion Osnabrück, Polizeipräsident Bernhard Witthaut und Inspektionsleiter Karl-Heinz Brüggemann. Die Fertigstellung ist laut Inspektion im ersten Quartal 2019 vorgesehen.

Grundstück an das Land übertragen

Wie jetzt in der Sitzung des Fachsausschusses bekannt wurde, hat die Wietmarscher Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft als Tochterunternehmen der Gemeinde das Grundstück an der Alten Nordhorner Straße an das Land übertragen. Damit eine Baugenehmigung erteilt werden kann, muss nach Angaben von Bauamtsleiter Jörg Peters der in diesem Bereich geltende Bebauungsplan geändert und der überbaubare Bereich in Richtung Bauverbotszone etwas erweitert werden. Die Bauverbotszone war seinerzeit erlassen worden, um die Möglichkeit zu wahren, eine sogenannte holländische Rampe zu schaffen. Diese wäre eine schnelle Auffahrmöglichkeit für Verkehrsteilnehmer, die, aus Richtung Nordhorn kommend, von der B 213 nach rechts auf die A 31 Richtung Süden fahren möchten.

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