Christine Kempista in Wietmarschen geehrt Einsatz für Partnerschaft mit Mortagne

Mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß ehrte Bürgermeister Manfred Wellen die langjährige Vorsitzende des Arbeitskreises Mortagne, Christine Kempista, für deren Engagement. Foto: Ludger JungeblutMit einer Urkunde und einem Blumenstrauß ehrte Bürgermeister Manfred Wellen die langjährige Vorsitzende des Arbeitskreises Mortagne, Christine Kempista, für deren Engagement. Foto: Ludger Jungeblut

Wietmarschen. Für ihre Verdienste um die Partnerschaft mit der französischen Stadt Mortagne-au-Perche hat Bürgermeister Manfred Wellen auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Wietmarschen die frühere Vorsitzende des Arbeitskreises Mortagne, Christine Kempista mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß geehrt.

Wellen erinnerte daran, dass die inzwischen 70-jährige ehemalige Französischlehrerin des Schulzentrums Lohne im Jahr 1984 das erste Mal mit der französischen Stadt in der Normandie mit jetzt rund 4000 Einwohnern in Verbindung trat: Sie begleitete gemeinsam mit Inge Fähmel den ersten Schüleraustausch zwischen den beiden Orten. Im Jahr 1989 wurde die Partnerschaft zwischen Mortagne und der Gemeinde Wietmarschen dann offiziell besiegelt.

Mit Leben erfüllt

Wellen. „Neben dem großen Aktivposten der Partnerschaft, den Lohner Radsportlern, bildete sich in unserer Gemeinde ein Arbeitskreis, um Aktivitäten verschiedener Gruppen und Vereine zu unterstützen und so die Partnerschaft auf vielen Ebenen mit Leben zu füllen. Viele Jahre habe Christine Kempista in diesem Arbeitskreis mitgewirkt – davon acht Jahre als Vorsitzende –, ihre Sprachkenntnisse für Übersetzungen eingesetzt und an vielen Veranstaltungen teilgenommen. „Menschen wie Du sind von dem europäischen Gedanken überzeugt und lassen sich nicht von einer um sich greifenden Europamüdigkeit anstecken“, lobte Wellen.

Dank an alle Beteiligten

Die Geehrte, die mit einem Franzosen verheiratet ist, erklärte: „Ich habe immer mit viel Freude die Beziehungen zu unserer Partnerstadt unterstützt. Dies konnte natürlich nur mit der Hilfe und mit dem Einsatz vieler gelingen. Ihnen gilt mein besonderer Dank.“ Sie freute sich sehr über die Wiederaufnahme der Kontakte zwischen Schülern aus Wietmarschen und Mortagne. Derzeit ist der Vorsitz des Arbeitskreises vakant.

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