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Bürgerschaftliches Engagement Dankeschön an ehrenamtliche Helfer im Lingener Theater

Von Johannes Franke | 29.10.2019, 10:55 Uhr

Über 600 kleine und große Gäste konnten Oberbürgermeister Dieter Krone und Lingens Erster Stadtrat Stefan Altmeppen am Sonntag nachmittags und abends im Theater begrüßen. Sie alle waren auf Einladung der Stadt Lingen, initiiert durch die SPD-Fraktion, zur ersten Dankesfeier für Ehrenamtliche gekommen, um gemeinsam zu feiern.

„Ein schönes Bild von hier oben, ganz toll, dass so viele Kinder und Erwachsene heute gekommen sind“, freute sich Oberbürgermeister Krone. Zweimal wurde die Dankesschönfeier seitens der Stadt Lingen auf Initiative der SPD-Fraktion gefeiert. Viele Familien waren gekommen, denn sie standen im Mittelpunkt. „Wir wollen unser Dankeschön an Sie weitergeben und Ihnen eine Überraschung bieten“, betonte Krone nachmittags und abends Stefan Altmeppen. Beide dankten für das unermüdliche ehrenamtliche Engagement in der Stadt und den umliegenden Gemeinden. „Ohne Ihre Hilfe würde die Zivilgesellschaft nicht so funktionieren, die Gesellschaft nicht so lebenswert und liebenswert sein“, gaben sie ihre Komplimente weiter. Gekommen waren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, Kinder- und Jugendfeuerwehr, Malteser, des THW, des DRK, Haus der Vereine, Freiwilligenzentrum, Lingener Hospiz, SKF, Aphasikerzentrum, die Integrationslotsen, Seniorenvertretung, Stadtratsmitglieder, KiJuPa-Mitglieder sowie die Ehrenamtskarten-Inhaber. „Schön, dass Sie alle gekommen sind, miteinander sprechen, sich austauschen und einen herausragenden Lingener Künstler begrüßen können: Felix Homann mit seiner Wissenschaftsshow.

Was die kleinen und großen Gäste dann während der nächsten Stunde zu sehen bekamen, leicht und locker vorgetragen, waren erstaunliche und zu bestaunende naturwissenschaftliche Experimente. Nach jeder Vorführung waren alle spielerisch klüger und wussten, warum die kleine Leni mehr Luft in den gelben Sack gepustet hatte als der erwachsene Manfred. Wussten alles über den Daniel-Bernoullie-Effekt sowie über Luftdruck und Unterdruck. Die Zuschauer wurden nicht nass, da plötzlich kein Wasser aus dem Becher floss, staunten, wie schnell eine 20-Meter-Kette im hohen Bogen aus einem Gefäß heraussprudelt, lernten verkehrte Rechenwege kennen und kamen trotzdem zum richtigen Ausgangswert.

Die Reise nach Jerusalem steckt den Herren Jens, Hendrik, Klaus und Ramon noch in den Beinen. Aber ihr verknotetes Körperspiel hielt ohne Hocker bis zur Auflösung. Und dann spielten die Röhrchenbesitzer auf ihren roten, blauen, gelben, grünen und braunen Einlochinstrumenten die „Ode an die Freude“. „Diese Musik galt euch selbst, denn es war eine Freude, hier auftreten zu dürfen“, verabschiedete sich Felix Homann. „Zugabe, Zugabe“, schallte es und die kleine Mia zog den Künstler am Pümpel an der Stirn über die Bühne. „Bis heute Abend ist der Abdruck wieder verblasst“, hoffe ich.

Viertklässler Gunnar aus Bramsche fand die Luftballonnummer toll, Zwillingsschwester Annelie das Wasserexperiment. „Papa ist bei der Freiwilligen Feuerwehr. Der Nachmittag war schön, war sich die Familie Jaske einig und bedankte sich für die Einladung. Frank Budden, Erster Vorsitzender vom Schützenverein Brögbern war mit Kameraden und Stadtratsmitglied Hermann Otto Wiegmann gekommen. „Ganz toll, was geboten wurde und wir hoffen, dass uns der Nachwuchs nicht abhanden kommt“, meinte er. Helga Salzer fährt als SKF-Familienpatin sehr zufrieden nach Spelle zurück. Für sie, ihren Ehemann und die beiden Kinder war es ein „sehr schöner Nachmittag.“