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Vor der Zentralen Notaufnahme „Storchenparkplatz“ am Bonifatius-Hospital in Lingen ist für den ganz eiligen Nachwuchs reserviert

Von PM. | 24.07.2012, 16:10 Uhr

Wenn der Nachwuchs es mal besonders eilig hat, gibt es jetzt einen „Storchenparkplatz“ am St. Bonifatius Hospital in

Und das aus gutem Grund: Über 1000 Kinder kommen jährlich im St. Bonifatius Hospital zur Welt und meistens bleibt den werdenden Eltern genügend Zeit, um in Ruhe zum Kreißsaal zu kommen. Manchmal jedoch hat es der Nachwuchs besonders eilig. Manfred Johnscher, Chefarzt der Geburtshilfe und Frauenklinik, freut sich: „Für diese Fälle gibt es jetzt den `Last-Minute Storchenparkplatz´ direkt vor der Zentralen Notaufnahme, neben der Krankenwageneinfahrt in der Wilhelmstraße.“ Schwangere kämen von dort durch die Zentrale Notaufnahme mit dem Fahrstuhl zum Kreißsaal, wo sie vom geburtshilflichen Team direkt in Empfang genommen werden. Die Hebammen sind sich sicher, dass Ruhe und Gelassenheit zu einer guten Geburt beitragen können.

Susanne Thönnißen, Oberärztin der Pädiatrie, ergänzt: „Gerade wenn eine Frühgeburt droht und jede Sekunde zählt, ist es wichtig, dass die Schwangeren schnell im Perinatalzentrum versorgt werden können.“

Der Storchenparkplatz stellt gerade tagsüber eine Erleichterung dar – so entsteht kein zusätzlicher Stress für die werdende Mutter. Der „Storchenparkplatz“ ist mit einem Bild von einem Storch und entsprechender Beschriftung gekennzeichnet. Dieses Schild ist weder zu übersehen noch falsch zu interpretieren. Der Parkplatz sollte von werdenden Eltern nur in besonders eiligen Fällen genutzt werden. Die neuen Parkplätze werden von Schwangeren begrüßt und stellen aus ihrer Sicht einen sinnvollen Service für die werdenden Eltern dar: „Mit dem neuen „Storchenparkplatz“ ist zumindest die Sorge um die Suche nach einem Parkplatz wie weggeflogen.“