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Vielzahl von Themen besprochen SPD-Kandidat sprach mit Gewerkschaft

Von PM. | 08.09.2011, 05:37 Uhr

Der DGB-Kreisvorstand Lingen/Grafschaft Bentheim führte jetzt ein Gespräch mit SPD-Landratskandidat Friedhelm Wolski-Prenger. Die beiden anderen Kandidaten waren laut DGB der Einladung nicht gefolgt.

Das Thema Arbeitsmarkt im Emsland war in dem Gespräch für beide Seiten wichtig. Für die DGB-Vertreter ging es um gute Bedingungen für die Arbeitnehmer. Wolski-Prenger bezog klar Position gegen die Sonntagsöffnungen. Den Forderungen der Gewerkschaften nach einem Mindestlohn konnte Wolski-Prenger zustimmen. Als Landrat würde er seinen Beitrag leisten, indem er zum Beispiel Aufträge nur an tariftreue Unternehmen, einschließlich der Subunternehmen, vergeben würde.

Weitere Themen waren Energie und Umwelt. Wolski-Prenger möchte bis zum Jahr 2020 eine Selbstversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erreichen. Er sprach sich gegen industrielle Tierhaltungen aus und würde keine weiteren Großschlachtereien mehr zulassen. Wolski-Prenger wünschte sich eine gute Zusammenarbeit mit dem DGB. Dazu wäre es hilfreich, wenn die Strukturen des DGB mit den Landkreisgrenzen übereinstimmen würden. Der DGB-Kreisvorsitzende Paul Kater gab bekannt, dass in Kürze die Gründung der DGB-Kreisverbände Emsland und Grafschaft Bentheim umgesetzt werde.