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SPD-Bundestagsabgeordnete berichtet De Ridder: Noch keine eigene Wohnung in Berlin

Von Carsten van Bevern | 11.11.2013, 10:14 Uhr

Es ist aktuell eine spannende Zeit in der Bundespolitik: Kommt es zu einer Großen Koalition, wie werden die SPD-Mitglieder darüber abstimmen und welcher Minister welcher Partei wird welches Ministerium übernehmen? Bei all diesen Fragen und Entwicklungen mitten drin ist mit Daniela De Ridder auch die am 22. September neu gewählte SPD-Bundestagsabgeordnete aus der Grafschaft Bentheim und dem südlichen Emsland.

„Es ist noch kein Zuckerschlecken in Berlin, ich muss mich natürlich erst an alles Neue dort gewöhnen“, berichtet die „Neu-Berlinerin“ auf der Mitgliederversammlung des Lingener SPD-Ortsvereins von ihren ersten Erfahrungen in der Bundespolitik – allerdings erst, nachdem sie sich bei allen im Wahlkampf engagierten Lingener Sozialdemokraten „für die tolle Unterstützung“ bedankt hat.

193 Abgeordnete zählt die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. 45 Prozent davon (87 Abgeordnete) sind neu gewählt worden. „Das ist durchaus beruhigend, da viele noch Fragen haben“, erklärt die 1962 in Kiel geborene, aber in Belgien aufgewachsene De Ridder. Und nach anfänglichen Problemen, den richtigen Eingang in das Reichstagsgebäude zu finden, habe sie inzwischen im Jakob-Kaiser-Haus mit drei Mitarbeitern auch ihr eigenes Büro bezogen. „Platz der Republik 1 in 11011 Berlin, unter dieser Adresse kommt Post auf jeden Fall bei mir an“, erklärt De Ridder schmunzelnd – telefonisch ist ihr Büro unter 030/ 22771585 zu erreichen. „Ich bin auch sehr froh, mit Juliane Fehlhaber eine erfahrene Büroleiterin gefunden zu haben. Sie wird auch die Informationsfahrten aus dem Wahlkreis nach Berlin organisieren“, erklärte De Ridder.

Lange Fraktionssitzungen und die Weitergabe von Informationen zum Stand der Koalitionsverhandlungen prägen bislang ihren Arbeitsalltag. Und eine eigene Wohnung? „Na ja, dazu hatte ich noch keine Zeit, wird aber sicher noch kommen.“