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Renate Zellner verabschiedet Irene Vehring neue Vorsitzende des SkF in Lingen

Von Johanna Dust | 13.07.2014, 19:01 Uhr

Themen, die nie aus der Mode kommen, und Hilfe, die nie überflüssig wird, machen die Arbeit des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) aus. Das hat die Bundesvorsitzende Anke Klaus bei der Verabschiedung der Vorsitzenden Renate Zellner in Lingen erklärt. Ihre Nachfolgerin ist Irene Vehring.

Bei der Versammlung mit 135 haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern wurde außerdem der neue Vorstand vorgestellt. Zellner, die seit 21 Jahren im Vorstand tätig war, davon zwölf Jahre als Vorsitzende, erhielt von ihren Kolleginnen und von der Bundesvorsitzenden viel Dank und Anerkennung für ihre Arbeit. Geschäftsführerin Marita Theilen bezeichnete sie als stets „offen und gesprächsbereit“. „Als Vorsitzende hat sie dem SkF ein Gesicht gegeben und viel dazu beigetragen, dass er zukunftsfähig aufgestellt ist“, lobte die neu gewählte Vorsitzende Irene Vehring.

Vor 21 Jahren habe der SkF aus sechs Fachbereichen mit zehn Mitarbeitern bestanden, heute seien es zwölf Fachbereiche und 50 Mitarbeiter. „Für eine solche Entwicklung braucht es Engagement, Entschlossenheit und Mut“, meinte Vehring.

Ein besonderes Anliegen Zellners sei die Verbesserung der Umstände für langzeitarbeitslose Frauen gewesen, machte Klaus deutlich. Die Vorsitzende habe sich dadurch ausgezeichnet, dass sie an den Standorten des SkF, zum Beispiel beim Marktplatz in Freren und der Waschtrommel, häufig persönlich anzutreffen gewesen sei.

Höchste Wertschätzung

„Die allerhöchste Wertschätzung dieses Engagements“ drückte die Bundesvorsitzende bei der Verleihung des SkF-Kristalls aus. „Da sein – Leben helfen“, lautet die Aufschrift auf dem Kristall. Zellner war von den zahlreichen Würdigungen überwältigt und erklärte, ihre Leistung stehe in Zusammenhang mit der Arbeit ihrer Kolleginnen: „Der Vorstand kann nur mit vereinten Kräften den Verein gestalten.“

Dem neu gewählten Vorstand gehören neben Irene Vehring die stellvertretende Vorsitzende Simona Schulte, Maria Hofschröer, Annette Kruse und Marita Lübbering an. „In die Fußstapfen von Renate Zellner zu treten wird eine große Aufgabe“, meinte die neue Vorsitzende abschließend.