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Projekte zur Dorfentwicklung Bürger in Holthausen-Biene können Gelder beantragen

Von PM. | 06.02.2017, 13:21 Uhr

Bürger aus dem Lingener Ortsteil Holthausen-Biene können noch bis Ende 2019 Förderanträge im Rahmen des Förderprogramms für Dorfentwicklung stellen. Darauf weist die Stadt Lingen in einer Pressemitteilung hin.

Die Förderung beträgt im Regelfall 25 Prozent der baren Ausgaben und kann bis zu 50.000 Euro je Maßnahme betragen, in einzelnen Fällen sogar noch mehr. Holthausen-Biene ist seit 2008 Teil des Förderprogramms für die Dorfentwicklung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrere private und öffentliche Maßnahmen realisiert.

Fassadensanierungen, Gestaltung von Freiflächen oder Dachsanierungen in Verbindung mit energetischen Verbesserungen unterstützten die Stadt Lingen sowie das Ministerium mit erheblicher finanzieller Förderung. 2017 soll der Prozess erfolgreich fortgeführt werden. Private Projekte sind förderfähig, wenn sie prägend für das Orts- und Landschaftsbild sind. Zudem sollten die Maßnahmen an den Gebäuden oder Grundstücken das Erscheinungsbild des Dorfes verbessern. Auch die Umnutzung von historischer, erhaltenswerter und ortsbildprägender Bausubstanz ist in bestimmten Fällen förderfähig.

Verwaltung, Ortsrat und Arbeitskreis rufen die Bürger der Mitteilung zufolge auf, im verbleibenden Förderzeitraum bis Ende 2019 weitere private Förderanträge zu stellen. Die Verwaltung bietet hierzu eine umfassende und kostenlose Unterstützung an. Interessierte können sich an Marc Pavlitzek, Mitarbeiter im Fachdienst Stadtplanung, (Telefon 0591 9144-621) sowie an den beauftragten Stadtplaner Dr. Harald Meyer (Telefon 0511 14391) wenden.

Engagierter Arbeitskreis

Bereits seit 2009 ist ein sehr engagierter Arbeitskreis in Holthausen-Biene aktiv. Gemeinsam mit Vertretern des Ortsrates und der Verwaltung arbeiten dort in unregelmäßigen Abständen Bürger an neuen Ideen mit dem gemeinsamen Ziel, die dörfliche Qualität zu stärken und zu verbessern. Das Planungsbüro „Stadtlandschaft“ aus Hannover betreut den Prozess fachlich. Der Kreuzweg im Garten der Marienkirche sowie die Umgestaltung der Flächen rund um die Sporthalle und Ortsverwaltung an der Biener Straße sind bereits erfolgreich realisierte Projekte. In diesem Jahr steht der Kreuzungsbereich Geester Straße/Lange Straße sowie der Verlauf der Geester Straße bis zum nördlichen Ortseingang an der Osterkampstraße im Fokus der Planungen. Ziel ist es, dort die Geschwindigkeit der in den Ort kommenden Fahrzeuge zu reduzieren und die Aufenthaltsqualität auf den angrenzenden Flächen zu erhöhen.

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