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Öko-Insel auf dem Schulhof Grundschule Salzbergen will weg von grauen Steinen

Von Sven Lampe | 23.06.2016, 12:23 Uhr

Das Schönste an der Schule sind die Pausen. Noch schöner werden diese, wenn sie nicht nur auf einem grauen Pausenhof verbracht werden müssen. Die Schüler der Grundschule Salzbergen können nun auch eine ökologische Insel inmitten von Pflastersteinen zum Toben und Ausruhen nutzen.

Einige junge Bäume, die schon heute erahnen lassen, dass sie in einigen Jahren schützend ihre Schatten über die Kinder werfen werden, zwei Baumstämme als Sitz- und Klettergelegenheit sowie ein paar Felsbrocken. Das Ganze eingebettet in einen Teppich aus Rindenmulch. So einfach lassen sich Akzente setzen.

Ein weiterer Schritt

„Wir wollen weg von steinlastigen Schulhof“, erläutert Schulleiter André Steinforth, dass die jetzt entstandene Öko-Insel nur ein weiterer Schritt für die Schule ist. Seit sich vor zwei Jahren erstmals eine Arbeitsgruppe aus Eltern und Lehrern Gedanken darüber machte, wie das Pausenumfeld für die Sprösslinge attraktiver gestaltet werden könnte, ist einiges geschehen. Das jetzt abgeschlossene Projekt ergänzt ein kleines Fußballfeld und einen Naschgarten. Grundlage der Arbeitsgruppe ist eine Umfrage unter den Schülern, durch die herausgefunden werden sollte, was Schüler sich wünschen.

„Planungen laufen“

Mit der Ökoinsel soll aber noch längst nicht Schluss mit der Umgestaltung sein. Als nächsten Schritt haben sich Schule und Elternvertreter den Bau eines Lauf- und Kletterhügels vorgenommen. „Die Planungen laufen, schauen wir mal, wann es soweit ist“, blickt Steinforth nach vorn.

Fördermittel

Denn so schön und wünschenswert derartige Vorhaben auch sind, Geld kosten sie trotzdem. Und das ist bekanntlich knapp. Deswegen freuen sich die Verantwortlichen auch über die 2000 Euro, mit denen der Energienetz-Betreiber Westnetz/RWE aus seinem regionalen Fördertopf „Aktiv vor Ort“ das jüngste Vorhaben finanziell unterstützt. Diesmal habe es überwiegend Geld gegeben, sagte Westnetz-Mitarbeiter Manfed Storm: „Selbst an der Schüppe haben wir ja kaum etwas gemacht.“

Dank für Engagement

Danke für das Engagement und die Unterstützung sagte Robin Casper vom Förderverein der Schule — insbesondere dafür, dass durch das Sponsoring die Kasse des Fördervereins unangetastet bleiben konnte. Salzbergens Bürgermeister Andreas Kaiser sagte der Schule auch für die Zukunft das Wohlwollen und tatkräftige Unterstützung durch die Gemeinde zu.