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Lingener Fußballstadtmeisterschaft Neuer Modus ist ein Vorteil für die „Kleinen“

Meinung – Wilfried Roggendorf | 20.07.2014, 21:50 Uhr

Der geänderte Modus in der Vorrunde der Fußballstadtmeisterschaft Lingen (FSL) entlastet die Mannschaften.

Statt wie bisher an zwei Tagen insgesamt 180 Minuten zu spielen, müssen sie jetzt nur einen Abend für 100 Minuten antreten. Ein für die Zuschauer angenehmer Nebeneffekt ergibt sich daraus: Über eine Spielzeit von zweimal 25 Minuten können auch die vermeintlichen „Underdogs“ gegen die „Großen“ mithalten.

Ein Beispiel dafür war in der Vorrunde das Kreisklassenteam des BV Clusorth-Bramhar: 45 Minuten lang verteidigte es gegen die Landesligatruppe des TuS Lingen ein 0:0. Auch die Darmer, ebenfalls in der Kreisklasse spielend, bereiteten Landesligist Biene im Halbfinale, das wegen der Hitze nur über zweimal 30 Minuten gespielt wurde, Probleme, verloren knapp mit 2:3. Auch wenn es am Ende für die Kreisklassenvereine nicht gereicht hat, Überraschungen ausgeblieben sind – die Spannung war bei so manchem Spiel groß. Und wer weiß, ob nicht im nächsten Jahr eine auf Kreisebene kickende Mannschaft den höherklassig spielenden Vereinen ein Bein stellen kann.

Bemerkenswert war die Fairness der Spieler: Bei der gesamten FSL mussten die Schiedsrichter nicht eine Rote Karte ziehen. Allen Mannschaften, egal aus welcher Liga, ist zu wünschen, dass dies im Verlauf der Saison so bleibt.