Ein Artikel der Redaktion

Jürgen Korte nun im Amt Neuer Leiter der BBS Lingen offiziell eingeführt

Von Heinz Krüssel | 25.03.2014, 16:39 Uhr

Jetzt ist Studiendirektor Jürgen Korte auch ganz offiziell Leiter der Berufsbildenden Schulen Lingen, gewerbliche Fachrichtungen. Im Rahmen einer Feierstunde im BBS-Forum hat man somit die Berufung in das Amt vom 16. Dezember 2013 „festlich bestätigt“.

Der stellvertretende Schulleiter Rolf Becker hieß als Moderator neben der Familie Korte viele Gäste willkommen, die dem Nachfolger von Hermann Jänen eine glückliche Hand und Erfolg wünschten.

Den beruflichen Werdegang ließ Monika Homann, Leitende Regierungsschuldirektorin Revue passieren. Der gebürtige Lingener habe nach dem Abitur eine Ausbildung zum Maschinenschlosser absolviert. Es folgte das Studium „Lehramt an Berufsschulen“. Seit 1998 ist Korte an den BBS Lingen engagiert.

Erster Kreisrat Martin Gerenkamp wies auf die bedeutsame Aufgabe für Jürgen Korte hin. Immerhin zähle die BBS Lingen 1872 Schüler, die von 120 Lehrkräften unterrichtet werden. Gerenkamp zeigte sich überzeugt, dass der neue BBS-Chef die Aufgaben meistern werde: „Wer in der Lage ist, als Präsident einen großen Schützenverein zu führen, der wird doch auch eine große Schule leiten können.“

Als Kollegen gratulierten die Leiter der BBS-Partnerschulen Jürgen Grosse (Kaufmännische Fachrichtungen) und Petra Niewiera (Land- und Hauswirtschaft). Gemeinsames Ziel sei es, die drei Schulen zu einem regionalen Kompetenzzentrum weiterzuentwickeln, hieß es.

„Breite Schultern“ wünschte Personalratsvorsitzender Stephan Rommel dem neuen Chef. Die Rolle der Schülervertreter machten Lisa Heidemann, Jette Neumann und Jan Kiesewetter deutlich: „Wir bauen Kontakte zwischen Schülern und Schulleitung auf.“

In seiner Antrittsrede unterstrich Jürgen Korte seine Auffassung von der Rolle eines Schulleiters. Auf seinem künftigen Weg wolle er in die großen Fußstapfen seines Amtsvorgängers Hermann Jänen treten, natürlich auch eigene Wege beschreiten.

Zur Rolle des Schulleiters gehöre unter anderem eine Schul- und Führungsstruktur. „Ich sehe die BBS als regionales Kompetenzzentrum, ein adäquater Ansprechpartner für die berufliche Ausbildung und für die berufliche Bildung. In diesem Sinne sind die Berufsbildenden Schulen kooperative Unterstützer und Förderer.“ Die Ausbildungsbetriebe und die freien Bildungsträger seien Partner und Kunden.

Im Sinne der Wirtschaftsförderung in der Region sehe er die BBS Lingen als einen wesentlichen Standortfaktor.

Nicht ohne Stolz wies Jürgen Korte auf die Auszeichnung als „Europaschule“ hin. Die Lingener Bildungseinrichtung habe damit eine hohe Anerkennung für die langjährigen erfolgreichen und nachhaltigen Austauschprogramme mit den europäischen Nachbarn in verschiedenen Ländern erfahren.

„Wir haben viele richtungsweisende Ideen und Modelle, die wir aber marketingfähig veröffentlichen müssen“, erklärte Korte.

Für den musikalischen Rahmen der Feier sorgte die Schulband „Pop Mosaik 2014“ unter der Leitung von Wolfgang Rott mit beeindruckenden Beiträgen.

Weitere Nachrichten aus Lingen finden Sie unter www.noz.de/lokales/lingen