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Jetzt noch ein Anbau notwendig CDU Lingen: Die Wilhelmshöhe ist auf einem sehr guten Weg

Von PM. | 13.09.2011, 13:29 Uhr

Die Wilhelmshöhe scheint auf einem sehr guten Weg. Das ist jedenfalls das Resultat einer Besichtigung der Räumlichkeiten vor Ort durch die örtliche CDU.

Um die Entwicklung rund um die Wilhelmshöhe ging es kürzlich auf einer Informationsveranstaltung des CDU-Ortsverbandes Lingen-Mitte mit dem Vorsitzenden des Trägervereins „Wilhelmshöhe Lingen (Ems) e.V.“, Thomas Diepenbrock.

Diepenbrock konnte berichten, dass nach und nach immer mehr Veranstaltungen zurück in den Saal der Wilhelmshöhe kämen und es somit möglich sei, den Betrieb der Wilhelmshöhe aufrechtzuerhalten. „Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass auch Privatpersonen den Saal über erfahrene Lingener Gastronomen mieten und hierbei auch nur einzelne Teilbereiche für Veranstaltungen zwischen zehn und 1000 Personen nutzen können. Diese Möglichkeit ist noch nicht allen Lingenern bekannt“, warb Diepenbrock bei den Anwesenden darum, diesen Umstand stärker in der Öffentlichkeit publik zu machen.

„Wir haben für den Erhalt der Wilhelmshöhe gekämpft und uns gegen so manche Widerstände durchgesetzt“, erklärte CDU-Ratsherr Björn Roth.

Umso mehr zeigte Roth sich erfreut, dass es nun erste konkrete Pläne gebe, die Nutzung des gesamten Areals in ein „Gesamtkonzept Kulturpark Wilhelmshöhe“ zusammenzufassen. „Es wird ein fraktionsübergreifender Arbeitskreis des Stadtrates mit fachkundigen Beratern gebildet, in dem unter anderem auch das TPZ Lingen involviert ist, damit die Wilhelmshöhe als grüne Oase im Zentrum der Lingener Innenstadt fortentwickelt werden kann“, führte CDU-Stadtverbandsvorsitzende Irene Vehring den aktuellen Planungsstand aus.

Diepenbrock erläuterte außerdem, dass für eine Investitionssumme von rund 1,5 Millionen Euro eine Restaurant-Neukonzeptionierung realisiert werden solle, um dort beispielsweise auch den Theaterbesuchern eine Gastronomie anbieten zu können, die es allerdings ebenso ermögliche, in den Sommermonaten die Grünfläche gastwirtschaftlich zu nutzen.

„Hierfür ist ein Anbau notwendig, da die Freitreppe, die für Empfänge und Bälle prägend und daher erhaltenswert ist, ein gewisses Hindernis darstellt.“ Die neue Gastronomie solle dann auch über das Erdgeschoss direkt erreicht werden.

Abschließend führte Diepenbrock durch die Räumlichkeiten, um deutlich zu machen, dass es an der einen oder anderen Stelle noch Probleme gebe, diese aber im Zuge der Sanierung verbessert werden sollen. Vehring fasste abschließend zusammen: „Die Wilhelmshöhe ist auf einem sehr guten Weg!“