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Im November neue Überprüfung Nach Rußpanne: Gewerbeaufsicht legt Ölbrenner bei Hagedorn in Schepsdorf still

Von Burkhard Müller | 29.10.2012, 17:22 Uhr

Der anscheinend fehlerhaft eingestellte Ölbrenner, der zum Hochfahren des Kesselhauses bei dem Chemieunternehmen Hagedorn in Schepsdorf mit verantwortlich ist, darf zurzeit nicht angefahren werden.

Das erklärte am Montagnachmittag Gesche Saathoff-Schiche, Leiterin des Gewerbe- und Aufsichtsamts Osnabrück, auf Anfrage unserer Zeitung.

Aufgrund des letzten Zwischenfalls am Montag vergangener Woche, bei dem es morgens gegen 4.30 Uhr beim Hochfahren des Kesselhauses zu einem ungewollten Rußausstoß gekommen war, werde die Behörde in der für Anfang November geplanten jährlich stattfindenden Prüfung nochmals ein besonderes Augenmerk auf das Unternehmen in Schepsdorf richten.

Saathoff-Schiche: „Aufgrund der beiden Vorfälle in diesem Jahr hat es bereits umfangreiche und detaillierte Prüfungen bei dem Chemie- und Kunststoffbetrieb gegeben.“ Vor dem Hintergrund, dass Betriebe dieser Art normalerweise nur einmal im Jahr durch die Gewerbeaufsicht besucht würden, und das sei bereits die höchste Frequenz, „ist es schon auffällig, dass wir in diesem Jahr bereits viermal in Schepsdorf gewesen sind“.

Zwar könne bei einem Chemieunternehmen keine absolute Sicherheit garantiert werden, aber man werde in diesem Fall natürlich besondere Obacht geben.