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Geldspende aus Schulaktionen Franziskusgymnasium füllt Flüchtlingsfonds des SKM

Von Lukas Herbers | 21.12.2015, 20:27 Uhr

4004 Euro haben Karl-Heinz Ossing und Claudia Ducki-Höckner gemeinsam mit ihren Schülern des Franziskusgymnasiums an Jens Pinkhaus und Tine Schubert vom SKM übergeben. Das Geld kommt über den Fonds der Flüchtlingshilfe direkt den Vertriebenen im Lingener Stadtgebiet zugute.

Annähernd 1000 Geflüchtete befänden sich momentan in Lingen und somit im Aufgabenbereich des SKM, erklärte Geschäftsführer Hermann-Josef Schmeinck den Schülern des Franziskusgymnasium am Montag. Über das Jahr hinweg hatte die Schule 4004 Euro gesammelt, die jetzt dem SKM übergeben wurden und über dessen Flüchtlingsfond direkt der Unterstützung Vertriebener zugutekommen.

Breites Angebot des SKM

„Wenn wir sagen, dass das für die Flüchtlinge benutzt wird, dann wird das garantiert auch nur dafür ausgegeben“, so Jens Pinkhaus, bevor er zu einem Überblick über die übrigen Arbeitsbereiche des SKM überging. Neben der momentan dominierenden Arbeit mit Geflüchteten hob er beispielsweise die Anlaufstelle für Wohnungslose im Korczak-Haus hervor, die auch immer dankbar ist für Spenden und gerade an Heiligabend einen Unterschlupf für Bedürftige biete – inklusive Weihnachtsessen.

Wichtige Erfahrungen als Sprachlehrer

Die Schüler des Franziskusgymnasiums brachten neben der großzügigen Spende auch persönliche Erfahrungen zum SKM. Als Ehrenamtler gehen sie in ihrer Freizeit an verschiedene Lingener Schulen, um dort den Vertriebenen beim Spracherwerb zu helfen. Von kleinen Verständigungsproblemen abgesehen berichten alle von durchweg positiven und befriedigenden Erlebnissen. An der Overbergschule seien beispielsweise ab und zu auch Erwachsene anwesend, um bei Schwierigkeiten mit den Kindern als Dolmetscher einzuspringen.

Schule unterstützt

„Es ist wichtig, was ihr da macht, weil die Arbeit von Lehrern da nicht ausreichend ist“, sagte Tine Schubert. Neben der Anerkennung und Dankbarkeit des SKM erhalten die Schüler dabei volle Unterstützung durch ihre Schule. „Wenn ihr den Eindruck habt, dass ihr Materialien braucht, dann stellen wir euch das zur Verfügung“, versichert Karl-Heinz Ossing, stellvertretender Schulleiter.

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