Ein Artikel der Redaktion

„Fehlende Sachlichkeit“ SPD-Fraktion Lingen kritisiert Bericht über Schutzgebiet

Von Ludger Jungeblut | 10.06.2016, 16:26 Uhr

Scharf kritisiert hat die SPD-Fraktion im Lingener Stadtrat die Berichterstattung unserer Redaktion über die jüngste Sitzung des Umweltausschusses („Grünes Licht für Landschaftsschutzgebiet – Intensive Diskussion im Umweltausschuss – Ralf Plaggenborg übt heftige Kritik an Landwirten“).

In einer vom Fraktionsvorsitzenden Bernhard Bendick übermittelten Stellungnahme heißt es: „Die Überschrift im Lokalteil der Lingener Tagespost vom 9. Juni 2016 und der Kommentar des Redakteurs Ludger Jungeblut über die Sitzung des Umweltausschusses zum FFH-Gebiet lassen jede objektive Berichterstattung und Kommentierung vermissen.“

„Verwaltung sieht FFH-Gebiet fachlich und rechtlich als Naturschutzgebiet an“

Im Artikel werde verschwiegen, dass die Verwaltung der Stadt Lingen in ihrer schriftlichen Stellungnahme klar zum Ausdruck bringe, dass sie das FFH-Gebiet „fachlich und rechtlich“ als Naturschutzgebiet ansehe. Ralf Plaggenborg habe diese Sichtweise der Verwaltung begrüßt und ohne Polemik und vorurteilsfrei darauf hingewiesen, dass die Landwirte für Verluste entschädigt würden. Dies in der Überschrift des Artikels als „heftige Kritik an Landwirte“ zu verteufeln sei reiner Populismus des Redakteurs Ludger Jungeblut und werde von Bendick entschieden zurückgewiesen.

„Fehlende Sachlichkeit im Kommentar“

Weiter heißt es in der Stellungnahme: „Ludger Jungeblut hat seine fehlende Sachlichkeit in seinem Kommentar noch gesteigert. Nach der diffamierenden Überschrift wird der Redebeitrag von Ralf Plaggenborg mit ganzen 13 Worten berücksichtigt, während Ludger Jungeblut mit 117 Worten hochnäsig über Ralf Plaggenborg herzieht.“ Die SPD-Fraktion rief Jungeblut auf, wieder zur Sachlichkeit zurückzukehren und seinen „Fehlbeitrag“ öffentlich zurückzunehmen.

Die Redaktion der Lingener Tagespost bleibt bei ihrer Darstellung.

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