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Erlös an Not leidende Kinder Sternsinger sind Anfang Januar in Lingen unterwegs

Von PM. | 28.12.2015, 18:58 Uhr

„Die Sternsinger kommen“ heißt es im kommenden Jahr bereits am 2. Januar in der Pfarrgemeinde St. Bonifatius und bis zum 9. Januar in vielen umliegenden Pfarreiengemeinschafte, wenn viele Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+16“den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen bringen und für Not leidende Kinder in aller Welt sammeln.

Kurz vor ihrem großen Einsatz besuchten Matilda Rusche, Jost Kumbrink und Luca Thien in ihren Kostümen Lingens Ersten Bürgermeister Heinz Tellmann und die Zweite Bürgermeisterin Monika Heinen im Rathaus. Dabei berichteten sie stellvertretend für alle Lingener Sternsinger von der diesjährigen Aktion, die unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“ steht. Mit diesem Motto wollen die Sternsinger darauf aufmerksam machen, wie wichtig Respekt im Umgang der Menschen miteinander ist und wie sehr eben genau der Mangel an Respekt mit Ausgrenzung, Miss-achtung und Diskriminierung zusammenhängt. Tellmann und Heinen freuten sich laut der Stadt Lingen sehr über den Besuch und dankten den Kindern für ihr Engagement: „Wir wünschen euch, dass ihr mit offenen Armen empfangen werdet und zahlreiche Spenden für den guten Zweck zusammenkommen.“

Unterstützung für 1600 Projekte

Bereits 1959 wurde die Sternsingeraktion ins Leben gerufen. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Träger sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion mehr als 1600 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Zum Jahresbeginn 2015 hatten die Sternsinger bundesweit mehr als 45,5 Millionen Euro gesammelt und erzielten damit das zweithöchste Spendenergebnis seit dem Start der Sternsingeraktion.

Süßigkeitenspenden

Traditionell bekommen die Kinder für ihren wichtigen Dienst sehr viele Süßigkeiten. Einige Kirchengemeinden lassen die Kinder nach den Angaben des Katholischen Jugendbüros Emsland-Süd selbst entscheiden, ob sie alle behalten wollen oder ob sie einige Süßigkeiten für Menschen hier vor Ort zur Verfügung stellen wollen. Diese Süßigkeitenspenden der Kinder gehen dann zum Beispiel über das Freiwilligen-Zentrum an den Katholischen Verein für soziale Dienste (SKM) in Lingen, um Migrations- und Flüchtlingsfamilien sowie die Obdachlosenunterkunft an der Rheiner Straße zu unterstützen, an den Sozialdienst katholischer Frauen oder die Lingener Tafel.