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Edeka-Markt will Erweiterung Emsauenpark in Lingen geht in Vermarktung

Von Burkhard Müller | 24.09.2011, 04:00 Uhr

Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres soll damit begonnen werden, die Baugrundstücke im Emsauenpark in Reuschberge zu vermarkten. Der entsprechende Bebauungsplan wurde jetzt vom Planungs- und Bauausschuss (PBA) der Stadt Lingen einstimmig befürwortet.

Als CDU-Fraktionschef erklärte dazu Uwe Hilling, dass er es „mit großer Freude sehe, dass es hier jetzt endlich losgeht“.

Dem konnte auch SPD-Fraktionschef Hajo Wiedorn zustimmen, der betonte, dass es sich in diesem Quartier um sehr attraktive Wohnbaugrundstücke handele. Allerdings vermisse er in den Planungen einen „sanften Zwang“ zu einem regenerativen Energiekonzept.

Energiekonzept

Dem hielt Lingens Stadtbaurat Georg Lisiecki entgegen, dass man bei der direkten Vergabe der Grundstücke noch weitere „Stellschrauben“ habe, die man in Sachen Energiekonzept noch drehen könne und werde. „Das wird in dem weiteren Verfahren geregelt“, versprach Lisiecki.

Auch Ratsherr Robert Koop von den Bürgernahen sah weiteren Handlungs- und Regelungsbedarf zum Thema Energie und regte an, langfristig in die Nahwärmeversorgung zu investieren.

Diskutiert im PBA wurde auch die geplante Erweiterung eines Edeka-Marktes an der Waldstraße/Im Winkel. Nach Angaben von Planungsamtsleiter Peter Krämer soll der Markt von rund 620 auf etwas über 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitert werden. Außerdem sollen im gleichen Atemzug hier auch neue Studentenappartements gebaut werden.

Begrüßt wurden die Planungen von CDU-Ratsherr Dr. Karl-Heinz Vehring, der mit der geplanten Erweiterung eine Optimierung der Infrastruktur hervorhob.

Zudem einigte man sich im Ausschuss darauf, dass bei einer Realisierung des Vorhabens auch die direkten Anlieger durch den Vorhabenträger mit in die Planungen einbezogen würden.

Darf der „Fritten-Schlitten“ am Kreisverkehr bei der Agentur für Arbeit auch zukünftig Bratwurst und Pommes verkaufen oder nicht? Diese Frage stellte Koop in den Raum und bat die Verwaltung, doch mal genauer hinzusehen, ob an diesem Standort tatsächlich frittierte Kartoffelstäbchen verkauft werden dürften.

Dazu erklärte direkt der Lingener Baurat, dass es sich bei dem Grundstück um Privateigentum handele und der „Fritten-Schlitten“ an dieser Stelle zulässig sei. Es bestehe hier keine Genehmigungspflicht.