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Dezentrale Unterbringung SPD lobt Lingener Verwaltung für Umgang mit Flüchtlingen

Von PM. | 22.12.2015, 13:12 Uhr

Die SPD Lingen lobt die Anstrengungen der Lingener Stadtverwaltung zur schnellen Unterbringung von Flüchtlingen. Das geht aus einer Pressemitteilung der SPD hervor.

„Es ist schon toll, wie schnell der Oberbürgermeister und sein Team auf die Ankündigung reagieren, dass bis Ende März weitere 533 schutzsuchende Menschen zu uns kommen werden“, sagt Andreas Kröger, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Lingen.

SPD: Stadt kleckert nicht, sondern klotzt bei der Flüchtlingsunterbringung

 Die Unterbringung dieser Menschen in der Halle des Tennisvereins Grün-Weiß findet die volle Unterstützung der Sozialdemokraten. Auch der Bau von zehn weiteren modularen Wohneinheiten zeige, dass die Stadt Lingen in der Frage einer menschenwürdigen Unterbringung der Flüchtlinge nicht kleckere, sondern zu klotze. „Wir hoffen, dass bei der Auswahl der zukünftigen Standorte wieder so vorgegangen wird, wie es bei der ersten Runde geschehen ist“, meint Ulla Lehmann, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende.

Keine zwei Wohneinheiten an einem Standort

Die Unterbringung von höchstens 30 Menschen an einem Standort und die damit verbundenen Informationsveranstaltungen seien bei der Mehrheit der Bürger gut angekommen. Hier gelte auch dem SKM ein großer Dank. „Die Verwaltung sollte sich aber davor hüten, einen Standort nun mit einer zweiten modularen Wohneinheit zu belasten“, sagt Carsten Primke, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender. Er spielt damit laut SPD-Mitteilung auf Befürchtungen der Bürger an der Gierenbergstrasse in Altenlingen an. „Ich würde dies als Ortsratsmitglied in Altenlingen nicht mittragen“, stellt Primke ergänzend fest.

SPD: Erstarken der AfD in Lingen verhindern

Für die Sozialdemokraten ist aber klar, dass jeder Stadt- und Ortsteil bei der neuen Runde gleichmäßig bedacht werden muss. Ein Ausscheren aus dieser Solidargemeinschaft dürfe es nicht geben. Die SPD Lingen ruft alle im Rat vertretenen Parteien auf, hier an einem Strang zu ziehen und auch rechten und ausländerfeindlichen Gruppierungen entschieden entgegen zu treten. Vor allem müsse ein Erstarken der AfD in Lingen verhindert werden. Der Ortsvereinsvorstand ist hier geschlossen der Meinung, dass Lingen keine rechten Schreihälse brauche.

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