Ein Artikel der Redaktion

Bei Landesmeisterschaften Emsländische Rettungsschwimmer feiern Erfolg im Freigewässer

Von PM. | 20.06.2018, 12:03 Uhr

Bei den vierten niedersächsischen DLRG-Landesmeisterschaften im Freigewässer haben Rettungsschwimmer aus Emsbüren, Lingen, Spelle und Uelsen gute Platzierungen erreicht. Bereits seit einigen Jahren trainieren sie regelmäßig zusammen am Lohner Freizeitsee.

Die Meisterschaften wurden jetzt am Tankumsee bei Isenbüttel ausgetragen. Die Freigewässer-Disziplinen oder Ocean-Events leiten sich einer Mitteilung der DLRG nach aus den Alltagsanforderungen an die Rettungsschwimmer im Kampf mit Wellen und Brandung ab. Neben den schwimmerischen Fähigkeiten erfordern sie auch den sicheren technischen Umgang mit einer Vielzahl an Hilfsmitteln. Rettungsbretter, Rettungskajaks, Gurtretter müssen einzeln oder gemeinsam beherrscht werden. Im Freigewässer werden keine Zeiten genommen, hier zählt alleine die Reihenfolge des Zieleinlaufs über das Weiterkommen in den Vorläufen oder über Sieg und Niederlage.

Eine Disziplin reicht nicht

Die Athleten der jüngeren Altersklassen (AK) mussten in den Disziplinen Brandungsschwimmen, Rettungsbrett- und Rettungsski-Rennen, Beach Flags oder Beach Run ihr Können unter Beweis stellen. Für die Älteren ab AK 15/16 stand zusätzlich noch der Oceanwoman/Oceanman auf dem Programm. Bei dieser Königsdisziplin absolviert der Rettungssportler hintereinander weg das Brandungsschwimmen , das Rettungsbrett- und das Rettungsski-Rennen. Die Reihenfolge wird vor dem Wettkampf ausgelost. Zur Ermittlung der Landesmeister in den einzelnen Altersklassen werden bis zur AK 13/14 die jeweils drei besten Einzelergebnisse, bei den Älteren die besten vier Einzelergebnisse zusammen gewertet. Es reicht also nicht aus, nur in einer Disziplin gut zu sein.

Für Team Niedersachsen qualifiziert

Einen ersten Platz erreichten Bert Arends (AK Senioren m), Arne Möller (AK 17/18m), Kim Möller (AK 15/16w) und Julia Snippe (AK 12w). Platz zwei belegte Fiona Paters (AK 13/14w). Annelie Thyes (AK 15/16w) erreichte einen vierten Platz. Mit ihren zuletzt gezeigten Leistungen qualifizierten sich Arne und Kim Möller aus Emsbüren sowie Annelie Thyes aus Spelle für das Team Niedersachsen beim Junioren Rettungspokal (JRP) vom 28. Juni bis 1. Juli 2018 in Wesel/Dinslaken und gehen dort zusammen mit weiteren Athleten für Niedersachsen an den Start. Der Junioren Rettungspokal ist einer der bedeutendsten Nachwuchswettbewerbe im nationalen Rettungssport. Jedes Jahr messen sich die Auswahlmannschaften der DLRG-Landesverbände in den Pool- wie auch den Freigewässerdisziplinen. Er wird gleichzeitig auch als Qualifikationswettkampf für die Junioren-Europameisterschaften genutzt. Über eine Einladung zur Talentsichtung Freigewässer des Bundesverbandes freuten sich Julia Snippe (AK 12w) und Fiona Paters (AK 13/14w) aus Uelsen.