Glamourös und zugleich locker Rund 600 Gäste feiern den 5. Lingener Hochschulball


Lingen. Rund 600 Gäste haben am Freitag, 10. November 2017, den 5. Lingener Hochschulball im Saal der Lingener Wilhelmshöhe gefeiert.

Unter den Gästen waren nicht nur Studierende des Campus Lingen, sondern auch viele Angehörige, die zuvor an den Absolventenfeiern der Institute für Kommunikationsmanagement sowie Management und Technik teilgenommen hatten. Auch Professoren und Mitarbeiter der Hochschule ließen sich die Gelegenheit, außerhalb des alltäglichen Lehrbetriebs einmal gemeinsam mit ihren Studierenden zu feiern, nicht entgehen.

Orgateam des Hochschulballs zufrieden

Dementsprechend zufrieden war Olivia Teschner, ein Mitglied des Organisationsteams des von Studierenden ausgerichteten Hochschulballs: „Es sind sehr viel mehr Besucher als im Vorjahr da“, sagte sie. Das Motto des Balls „A Night in Greece“ war nur an der Saal- und Tischdekoration zu erkennen. Für Teschner kein Problem: „Wir haben das Motto gewählt, weil die Griechen glamourös feiern und trotzdem locker sind. Das ist eine Kombination, die wir Deutschen so nicht kennen“, erklärte Teschner. Der Hochschulball belehrte Teschner eines besseren – er war glamourös und, auch dank der sehr guten Livemusik der Band „FiveOnTheFloor“ und des DJ Marc Stone, locker zugleich. Dass sich einige junge Herren nicht an die Aufforderung „Abendgarderobe erwünscht“ hielten, störte die Mitorganisatorin des Hochschulballs wenig. „Männer haben halt nicht so viele stilistische Mittel, sich elegant zu kleiden. Wir Frauen haben da mehr Vielfalt“, erklärte Teschner.

Lingener Hochschulball ist persönlicher

Der Überlegenheit der Damen ergab sich auch der Dekan des Campus Lingen, Prof. Thomas Steinkamp, bei der Bitte unserer Redaktion zu einer Stellungnahme zum Ball. Er verwies an seine Frau Petra. „Ich freue mich, dass der Hochschulball wieder auf der Wilhelmshöhe stattfindet“, sagte Petra Steinkamp. Dort hatten die ersten Lingener Hochschulbälle 2013 und 2014 stattgefunden und waren danach in der Halle IV gefeiert worden. „Ich finde den Lingener Hochschulball im Vergleich zum Osnabrücker sehr viel persönlicher“, sagte die Frau des Dekans. Sie lobte die Studierenden: „Ich finde es schön, dass die das immer wieder auf die Beine stellen“, freute sich Petra Steinkamp. Einen Wermutstropfen bemerkte sie trotzdem. „Man merkt, dass man älter wird und die Studierenden ewig jung sind.“ Die jungen Studierenden wurden dem gerecht: Der Ball dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

Wilhelmshöhe mit eigenem Charme

Damit, dass der Ball nach zwei Jahren in der Halle IV wieder in den Saal der Wilhelmshöhe zurückgekehrt ist, zeigte sich auch Gastronom Steve Bormann sehr zufrieden. „Die Veranstaltung ist eine Bereicherung für uns“, sagte er. Die Zusammenarbeit mit dem Organisationsteam der Studierenden, angeführt vom AStA-Vorsitzendem Sven Hermeling, bezeichnete Bormann als „sehr gut“. Auch Masterabsolventin Lisa Tegeler, die den Lingener Hochschulball vor fünf Jahren mit ins Leben gerufen hat, beurteilte den räumlichen Wechsel des Balls als positiv: „Die Halle IV war stilvoll, aber der Saal der Wilhelmshöhe hat einen ganz anderen und besonderen Charme“, meinte sie.

Tolles Feedback für eine tolle Band

Auch Maria Brandt, Sängerin der Band „FiveOnTheFloor“, war mit dem Verlauf des Hochschulballs zufrieden. Die Bandmitglieder studieren alle am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. „Heute hat alles gepasst. Das Publikum war mega und wir haben ein tolles Feedback bekommen. Wir Studierenden sind auf einer Wellenlänge“, sagte Brandt. Sie möchte mit ihrer Band noch „weiter nach oben“, wenn die „Endzüge des Studiums“ der Bandmitglieder bald erreicht sind.


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