Ablenkung auch durch Handy Mehr als 300 Radfahrer im südlichen Emsland in Unfälle verwickelt

Beim Radfahren sollten sich die Hände stets am Lenkrad befinden. Die Benutzung des Handys kann nicht nur gefährlich, sondern auch teuer werden. Foto: Jessica LehbrinkBeim Radfahren sollten sich die Hände stets am Lenkrad befinden. Die Benutzung des Handys kann nicht nur gefährlich, sondern auch teuer werden. Foto: Jessica Lehbrink

Lingen. Wer denkt, dass lediglich die Handynutzung am Steuer eines Autos Konsequenzen hat, der irrt. Auch die Bedienung des Mobiltelefons auf dem Fahrrad kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen – und wird zudem mit einem Bußgeld bestraft.

Laut dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) musste die Polizei in Deutschland im Jahr 2016 täglich insgesamt rund 7000 Unfälle aufnehmen. Alle 22 Stunden verlor ein Fahrradfahrer dabei sein Leben. Markante Zahlen gibt es auch für die Re

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Bußgelder für Fahrradfahrer

Verstöße von Fahrradfahrern werden laut Bußgeldkatalog unterteilt: in allgemeine Bußgelder, den Tatbestand mit Behinderung oder Gefährdung sowie den Tatbestand mit Unfallfolge. 25 Euro werden für die allgemeine Benutzung des Handys während des Radfahrens fällig. 15 Euro sind es, wenn eine Gefährdung durch zu lautes Hören von Musik entstanden ist. Doch auch andere Missachtungen werden mit einem Bußgeld geahndet. Teuer wird es beim Überfahren einer roten Ampel: Bei Missachtung der roten Ampel mit Unfallfolge werden 120 Euro fällig. Wird die Ampel überfahren, obwohl sie länger als eine Sekunde rot leuchtete und es entsteht dadurch ein Unfall, müssen sogar 180 Euro gelöhnt werden.

Mehr Informationen zu Verstößen und Bußgeldern für Fahrradfahrer gibt es unter anderem unter www.bussgeld-info.de oder auf der Internetseite des Fahrradclubs ADFC, www.adfc.de

Welche weiteren Ablenkungen im Verkehr gängig sind und welche Konsequenzen sie mit sich bringen, kann außerdem unter www.runtervomgas.de eingesehen werden.

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