Sportfreundliche Schule Lingener Overbergschule nach Sanierung eingeweiht

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jleh Lingen. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen in den Jahren 2016 und 2017, hat die Overbergschule diesen Sommer ihren Betrieb wieder aufnehmen können. Am Samstag , 23. September 2017, hat die offizielle Einweihungsfeier mit einem anschließenden Stadtfest stattgefunden.

Während einige Kinder schon auf dem Pausenhof tobten und das bevorstehende Schulfest kaum abwarten konnten, waren die Reihen vor der Bühne voll besetzt. Darunter waren zahlreiche Vertreter der Stadt Lingen wie Oberbürgermeister Dieter Krone, Erster Stadtrat Stefan Altmeppen und Sandra Sollman vom Fachdienst Schule und Sport sowie Christian Fühner für den Landkreis Emsland.

Zustimmung von allen Seiten

Mit 3,7 Millionen Euro ist die Sanierung der Overbergschule die größte städtische Investition in den Jahren 2016 und 2017. Finanziert wurde sie zusätzlich aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie vom Landkreis Emsland. „Wir wissen, dass wir mit dieser Investition alles richtig gemacht haben“, ist sich Oberbürgermeister Krone sicher. Dieser Meinung ist auch Fühner: „Es geht hier um die Zukunft und darum, diese zu gestalten.“ Deshalb hält er die Investition nicht nur für sinnvoll, sondern erklärte ebenso, dass der Landkreis, wenn nötig, auch weiterhin finanziell unterstützend wirken wird.

Klasse der Mosaik-Schule integriert

„Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an und handelt“, zitierte der Rektor der Overbergschule, Frank Ramler, Johann Wolfgang Goethe. Die Stadt Lingen habe sich als Schulträger mit der Sanierung der Grundschule in vielerlei Hinsicht einer großen Aufgabe gestellt. Dabei stand der Umbau unter gewissen Gesichtspunkten, vertritt die Overbergschule doch eine Mentalität, die unter anderem selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Lernen, Barrierefreiheit und Inklusion einschließt. So hat in den neu umgestalten Räumen nun auch eine fünfte Klasse der Mosaikschule Lingen Platz gefunden.

Einpacken, umziehen, auspacken

Zur Überbrückung kamen die über 200 Kinder der Overbergschule in der Gebrüder-Grimm-Schule unter. Keine Selbstverständlichkeit, wie Schulrektor Ramler findet. Worte der Dankbarkeit erhielt aber auch sein Kollegium: „Danke für die zwei Sommerferien, in denen ihr tatkräftig an vielen Tagen eingepackt, umgezogen, ausgepackt, wieder eingepackt, umgezogen und wieder ausgepackt habt.“

Neues Logo

Es ist jedoch nicht nur das Gebäude, das überholt, wurde – auch ziert nun ein neues Logo die Eingänge und Räume der größten städtischen Grundschule. Darauf zu sehen ist das Gesicht von Bernhard Overberg, dem Namensgeber der Schule und einem Pädagogen, der, so Ramler, seiner Zeit weit voraus war. Um das Konterfei herum befinden sich bunte Bausteine aus verschiedenen Formen und Farben, die insbesondere für die Vielseitigkeit der Kinder stehen sollen. „Jedes Kind ist anders, individuell, einzigartig“, sagt Ramler. Außerdem befinde sich jeder Baustein auf den Weg, sei in Bewegung, kann sich drehen und gedreht werden. „Wir sind froh Ihre Kinder auf dem Weg ein Stück begleiten zu können“, richtet er sich an die Eltern.

Wieder Zuhause

Einen weiteren Grund zur Freude gab es, als Jutta Reinhardt und Rainer Voigt von der Niedersächsischen Landesschulbehörde und Michael Koop, in seiner Position als Vorsitzender des Kreissportbundes, die Bühne betraten. Zum zweiten Mal wurde der Overbergschule der Titel „sportfreundliche Schule“ verliehen. Dabei geht es vor allem darum ausreichende Bewegung, Fitness und gesundes Essen in den Alltag der Kinder einzubinden, wie Reinhardt erklärt. Die treffenden Worte, vor der Einsegnung durch Pastor Alexander Fix und Pastor Philipp Wollek, fand Frank Schmidt als Sprecher für den Förderverein, Elternrat und Schulvorstand: „ Wir sind froh, dass wir hier wieder Zuhause angekommen sind.“


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