BBU: Nicht unter Druck setzen lassen Proteste gegen Wasserentnahme für Kernkraftwerk Lingen

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Mit einer Mahnwache hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz gegen die Entnahme von Kanalwasser für das KKE Emsland protestiert. Foto: BBUMit einer Mahnwache hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz gegen die Entnahme von Kanalwasser für das KKE Emsland protestiert. Foto: BBU

Lingen. Die beantragte zukünftige Nutzung von Wasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal für den Weiterbetrieb des Kernkraftwerkes Emsland (KKE) in Lingen stößt bei Privatpersonen, Bürgerinitiativen und dem Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) weiterhin auf Ablehnung. Das hat der BBU jetzt im Anschluss an den zweiten Erörterungstermin mitgeteilt.

Bei dem Termin sei der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) als Genehmigungsbehörde erneut mit zahlreichen Einsprüchen konfrontiert worden, heißt es.

„Alle Einsprüche müssen geprüft werden“

Zwei wasserrechtliche Genehmigungen für den Betrieb des KKE laufen in wenigen Monaten aus. Das Kraftwerk soll noch bis 2022 am Netz bleiben. In den Genehmigungen sind die Wasserentnahme aus dem Dortmund-Ems-Kanal bis Februar 2018 und die Nutzung von Kanalwasser zur Speicherung im Speicherbecken bis zum 12. November 2017 bei Geeste geregelt. Angesichts dieser knappen Zeit dürfe sich die Genehmigungsbehörde durch den KKE-Betreiber RWE nicht unter Druck setzen lassen. Alle Einsprüche gegen das Vorhaben müssten intensiv geprüft werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.


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