Wichtiger Lebensraum Malbuch zum Thema Wald für Lingener Grundschüler

Wald heißt das Thema, mit dem sich die Grundschulkinder nicht nur der Grundschule Holthausen demnächst beschäftigen dürfen. Foto: Christiane AdamWald heißt das Thema, mit dem sich die Grundschulkinder nicht nur der Grundschule Holthausen demnächst beschäftigen dürfen. Foto: Christiane Adam

Lingen. Der Wald ist ein wichtiger Lebensraum. Daher hat der Fachdienst Umwelt der Stadt Lingen ihn in diesem Jahr für die Grundschulkinder in den Vordergrund gestellt. Mit Hilfe eines kleinen Mal-, Bastel- und Ratebuches sollen die Erstklässler mit dem Thema Wald in Kontakt kommen.

Lingens Erster Bürgermeister Heinz Tellmann und Renate Meer vom Fachdienst Umwelt haben den Klassen 1a und 1b der Grundschule Holthausen die Büchlein persönlich vorbeigebracht; dazu gab es Buntstifte.

Busch oder Wald?

Gespannt lauschten die Schüler den Worten des stellvertretenden Schulleiters Clemens Korte und Lehrerin Verena Kölker, was es mit den Geschenken auf sich hat. Bürgermeister Tellmann war früher selber Lehrer und so hat er den Kindern gleich ein paar Aufgaben gestellt. „Als ich heute früh nach Biene gefahren bin, bin ich an einem Schild vorbeigekommen, auf dem „Bienerbusch“ steht. Wieso heißt euer Wald hier Busch und nicht Wald?“, wollte er von den Klassen wissen. „Vielleicht weil dort auch viele Büsche wachsen?“, lautete eine der Antworten.

Wald-Regeln

Im Wald gelten einige Regeln. Im vorderen Teil des Büchleins sind sie aufgeführt. „Leise sein! – Wieso muss man im Wald leise sein?“, sollten ihm die Grundschüler beantworten. „Weil man die Tiere nicht stören darf!“, wussten die Grundschüler sehr wohl. Auch, dass man keinen Müll in den Wald werfen darf, dass man sich alleine im Wald verlaufen könnte und allerlei mehr. „Ich merke, ihr seid gut drauf, und daher bin ich mir sicher, dass ihr die Sachen im Wald-Malbuch gut lösen werdet“, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt.

Antwort steht aus

Die Frage, weshalb der Biener Busch nicht Wald heißt, steht indes noch offen. Vielleicht werden die Klassenlehrer Kölker und Korte sie ja im Laufe des Kunst- und Sachkundeunterrichtes mit ihren Schülern lösen können.


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