Qualitätssiegel erhalten Wirbelsäulenchirurgie am Boni in Lingen ausgezeichnet

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Freuen sich über das Qualitätssiegel „Level II-Wirbeldäulenzentrum des DWG“: Chefarzt Professor Dr. Peter Douglas Klassen (links) und der Leitende Oberarzt Dr. Bert Baume. Foto: Bonifatius-HospitalFreuen sich über das Qualitätssiegel „Level II-Wirbeldäulenzentrum des DWG“: Chefarzt Professor Dr. Peter Douglas Klassen (links) und der Leitende Oberarzt Dr. Bert Baume. Foto: Bonifatius-Hospital

Lingen. Die Wirbelsäulenchirurgie des Bonifatius-Hospital Lingen ist mit dem Qualitätssiegel der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) ausgezeichnet worden.

Laut Prüfbericht ist das engagierte, interdisziplinäre Team mit langjähriger Erfahrung eine besondere Stärke in Lingen. Das Siegel ist einer Pressemitteilung des Bonifatius-Hospitals zufolge Beleg für die hohe Qualität der Behandlungsergebnisse und die medizinische Expertise des Teams. Sowohl Chefarzt Professor Dr. Peter Douglas Klassen als auch der Leitende Oberarzt Dr. Bert Baume verfügen über das DWG-Masterzertifikat. Insgesamt sind derzeit sechs Fachärzte für Neurochirurgie im Einsatz, sodass auch eine Rund-um-die-Uhr Rufbereitschaft für Notfalleingriffe an der Wirbelsäule sichergestellt ist. In Niedersachsen hat neben dem Bonifatius-Hospital nur eine weiteres Krankenhaus die Auszeichnung erhalten: das Klinikum Osnabrück im Februar 2017.

Auch Behandlungsspektrum überprüft

Überprüft wurden auch das Behandlungsspektrum, die OP-Ausrüstung einschließlich des 3D-Röntgen-Navigationssystems, das Vorhandensein aller diagnostischen Möglichkeiten der Bildgebung wie MRT und CT, die Ablauforganisation und die Vernetzung mit den niedergelassenen Fachärzten für die Anschlussbehandlung der Patienten. Hervorgehoben wurde im Bericht, dass in Teambesprechungen besondere Fälle vorgestellt werden und sowohl bei operierten, als auch konservativ behandelten Patienten der Behandlungsverlauf gut rückverfolgt werden kann.

Komplettes Behandlungsangebot

Die Lingener Wirbelsäulenchirurgie zählt zu den wenigen Einrichtungen mit einem kompletten Behandlungsangebot. Patienten können das komplette konservative und operative Angebot bei degenerativen Erkrankungen sowie bei entzündlichen Erkrankungen, Infektionen, Wirbelsäulentumoren und Metastasen sowie bei Verletzungen an der Wirbelsäule in Anspruch nehmen.

„Das Wirbelsäulenzentrum des Bonifatius-Hospitals stellt sich damit den Herausforderungen einer hohen Anzahl von Rückenschmerzpatienten, der Überalterung der Gesellschaft mit zunehmenden altersbedingten Rückenleiden, der steigenden Zahl an Wirbelsäulenmetastasen sowie der konstant hohen Rate an Wirbelsäulenverletzungen“, heißt es im Abschlussbericht.


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