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14.09.2017, 07:15 Uhr ELEKTRONISCHE TAFELN IN MOSAIK-SCHULE

Bereicherung für den Unterricht

Kommentar von Thomas Pertz

Zwei elektronische Schultafeln, sogenannte „Activboards“, ergänzen den Unterricht in der Mosaik-schule in Lingen. Vorne von links: Schulleiter Hermann Kiepe sowie Heike Hagemann und Klaus Albers vom Förderkreis. Foto: Thomas PertzZwei elektronische Schultafeln, sogenannte „Activboards“, ergänzen den Unterricht in der Mosaik-schule in Lingen. Vorne von links: Schulleiter Hermann Kiepe sowie Heike Hagemann und Klaus Albers vom Förderkreis. Foto: Thomas Pertz

Lingen. Der Einsatz von elektronischen Schultafeln kann den Unterricht bereichern, egal in welcher Schulform, meint der Kommentator.

Eine Schultafel mit Internetzugang fürs Lernen im multimedialen Zeitalter – in einer Schule mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen? Wer so fragt, weiß nichts über die Leistungspotenziale auch von Menschen mit Handicaps – und er weiß ebenfalls nichts darüber, dass die Entdeckung solcher Potenziale eine zentrale Bildungsaufgabe ist, die niemanden ausgrenzen darf. Inklusion lässt grüßen.

Die positiven Erfahrungen in der Mosaik-Schule zeigen, dass der Einsatz von „Activboards“ die Wissensvermittlung auch in Förderschulen mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“ erleichtert und bereichert. Er trägt außerdem durch so erzielte Lernerfolge zur Persönlichkeitsentfaltung bei.

Wobei die Technik allein noch keinen guten Unterricht ausmacht, weder in der Mosaik-Schule noch an anderen Schulformen. Entscheidend ist die Bereitschaft im Kollegium, so eine „mitdenkende“ Schultafel dort, wo es sinnvoll ist, einzusetzen. Da ist es gut, dass es solche Multiplikatoren wie Ramona Münker gibt, die in der Mosaik-Schule für die Verwendung des Boards wirbt. Und dass ein Förderverein da ist, der solche Anschaffungen ermöglicht.


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