DAK gewährt Unterstützung 6700 Euro für FASD-Selbsthilfe Lingen

Unterstützung für die FASD-Selbsthilfegruppe: Heinz-Gerd Evers (DAK Lingen), Gisela Michalowski, Yvonne Stratmann und Karsten Weßling (alle FASD Deutschland). Foto: FASDUnterstützung für die FASD-Selbsthilfegruppe: Heinz-Gerd Evers (DAK Lingen), Gisela Michalowski, Yvonne Stratmann und Karsten Weßling (alle FASD Deutschland). Foto: FASD

Lingen. Die Krankenkasse DAK-Gesundheit in Lingen unterstützt die Arbeit der Selbsthilfegruppe FASD mit 6200 Euro.

Mit der Förderung der Krankenkasse wollen die Betroffenen und ihre Angehörigen das Austauschwochenende für Erwachsene finanzieren. Das hat die DAK jetzt mitgeteilt. Krankenkassen sind dazu verpflichtet, gesundheitsbezogene Selbsthilfe mit einem gesetzlich festgelegten Betrag in Höhe von etwas mehr als einem Euro pro Versichertem zu fördern.

Alkohol während der Schwangerschaft

Vorgeburtliche Schädigungen nach mütterlichem Alkoholkonsum während der Schwangerschaft werden laut DAk unter dem Begriff FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) zusammengefasst. Die gravierendsten Auswirkungen von FASD zeigen sich meist durch massive Verhaltensauffälligkeiten besonders im Kinder- und Jugendalter. Daher hat der Verein FASD Deutschland mit finanzieller Unterstützung durch die DAK Gesundheit erstmals ein Austauschwochenende für Erwachsene durchgeführt. Einer Studie zufolge sehen rund 90 Prozent der Deutschen Selbsthilfegruppen als sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung.

Erfahrungsaustausch

„Zum Gesundwerden und Gesundbleiben ist der Erfahrungsaustausch untereinander sehr wichtig“, wird Heinz-Gerd Evers, Chef der DAKin Lingen, in der Pressemitteilung zitiert. „Für uns ist die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe mehr als nur eine gesetzliche Aufgabe.“ Gerade für Betroffene mit seltenen oder sehr langwierigen Erkrankungen sei es schwierig, verständnisvolle Gesprächspartner außerhalb der Familie zu finden. „Deshalb informieren unsere Kundenberater im Krankheitsfall über regionale Angebote“, so Evers.


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