Gymnasium überzeugt Jury Lingener Franziskusgymnasium im Kreis der MINT-Spitzenförderung

Das Franziskusgymnasium Lingen wurde als Anwärter in den Kreis der besten deutschen Schulen für MINT-Spitzenförderung aufgenommen. Foto: Felix ReisDas Franziskusgymnasium Lingen wurde als Anwärter in den Kreis der besten deutschen Schulen für MINT-Spitzenförderung aufgenommen. Foto: Felix Reis

Berlin/Lingen. Das nationale Excellence-Schulnetzwerk „MINT-EC“ wächst um 29 Schulen auf nunmehr 295 Schulen bundesweit. Unter diesen befindet sich als Anwärter auch das Franziskusgymnasium aus Lingen.

Die Schule hat die Fachjury im Auswahlverfahren 2017 von ihren hervorragenden und ausgeprägten MINT-Profilen überzeugt, heißt es in einer Pressemitteilung des Netzwerkes. Das Franziskusgymnasium und die anderen im Kreis aufgenommenen Schulen sind nun Teil des unter Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz stehenden Netzwerks, das sich der Förderung der Qualität der „MINT“-Bildung in Deutschland verschrieben hat. „MINT“ steht dabei für „Mathematik, Informatik, Natur und Technik“.

Vielfältige Förderprogramme

„MINT-EC“ bietet für Schüler vielfältige Förderprogramme und Veranstaltungsformate sowie ein Zertifikat, das das Engagement von Schülern während ihrer gesamten Schullaufbahn auszeichnet. Für Lehrkräfte und Schulleitungen eröffnen sich Plattformen zum bundesweiten Austausch sowie zur regionalen Zusammenarbeit untereinander und mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Gleichzeitig fördern die Kooperationen die Schulentwicklung und die Weiterentwicklung des Fachunterrichts in Orientierung an den aktuellen Anforderungen aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Jährliche Bewerbung

Einmal jährlich können sich Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem „MINT“-Profil um die Aufnahme in das Netzwerk bewerben. Eine Fachjury mit Vertretern aus Verbänden, Stiftungen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Schulverwaltung bewerten die Schulen hinsichtlich der Quantität und Qualität ihrer Angebote. Neben Leistungskursen in allen „MINT“-Fächern, der gezielten Förderung von Schülern in Spitze und Breite, Möglichkeiten zum fächerübergreifenden-forschenden Lernen, werden außerdem Kooperationen mit Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen erwartet sowie die stetige Teilnahme an den relevanten Wettbewerben.

27 Schulen in Niedersachsen

Von den 44 eingegangenen Bewerbungen wurden 13 Schulen als Mitglied und 16 als Anwärter aufgenommen. Die Anwärter-Schulen müssen sich nach zwei Jahren um eine Mitgliedschaft bewerben. Mitglieder müssen sich alle vier Jahr um den Erhalt der Mitgliedschaft bewerben. Das Netzwerk umfasst aktuell 295 Schulen mit 315.000 Schülern und 25.000 Lehrkräften. Aus Niedersachsen sind neben dem Franziskusgymnasium Lingen noch 26 weitere Schulen Mitglied im Netzwerk.


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