143 Mädchen und Jungen Teilnahmerekord bei Schulschach-Stadtmeisterschaft in Lingen

Von Johannes Franke


Lingen. Bei den Schulschach-Stadtmeisterschaften in Lingen haben die Overbergschule und das Franziskusgymnasium jeweils den ersten Platz erzielt. Mit 143 Teilnehmern war die Veranstaltung so gut frequentiert wie nie zuvor.

143 Mädchen und Jungen aus den Grundschulen Altenlingen, Brögbern, Darme, Gauerbach, Holthausen, der Castell-, Overberg- und Wilhelm-Berning-Grundschule sowie dem Gymnasium Georgianum, dem Franziskusgymnasium und der Gesamtschule Emsland nahmen an dem Turnier teil. „So viele Teilnehmer hatten wir noch nie“, sagte Veranstalter Stefan Kewe, und lobte sie dafür, wie sie das „hochanspruchsvolle und strategische Spiel beherrschen“.

Schweizer System

34 Gruppen spielten in sechs Runden nach dem Schweizer System jeweils 15 Minuten pro Spieler und Partie gegeneinander. Voll konzentriert zogen sie ihre weißen und schwarzen Schachfiguren, stoppten ihre Schachuhren und spielten bis zum Schachmatt oder Remis. Danach stand fest: Grundschüler der Overbergschule, aus Altenlingen und Brögbern belegten die ersten drei Plätze. Für die weiterführenden Schulen belegte das Franziskusgymnasium den ersten und dritten Platz, das Georgianum erzielte den zweiten Platz.

„Herzliches Dankeschön“

„Gewinner seid ihr allemal und ein herzliches Dankeschön dafür, dass ihr euch kurz vor den Sommerferien dem Wettkampf stellt, den Schachsport ausübt, dem ihr hoffentlich treu bleibt“, sagte Erster Bürgermeister Heinz Tellmann. Schulleiter Michael Klumparendt beglückwünschte und dankte allen, die das Turnier im Franziskusgymnasium ermöglichten. Kreissportbundpräsident Michael Koop zeigte sich „beeindruckt von der Leistungsstärke, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit“ der Schüler von der ersten bis zur elften Klasse.

Medaillen und Urkunden

Jeder Mitspieler erhielt eine Medaille, jede Schule eine Urkunde. Turnierleiter Stefan Kewe findet es schön, „dass die Kinder bereits in jungen Jahren mit dem Schachspielen in den Schulen, Arbeitsgemeinschaften oder Vereinen beginnen, aus den Schulalltag herauskommen, andere Erfahrungen und andere Wettkampfgegner kennenlernen“.