Land- und Baumaschinentechnik Obermeister Riepenhausen in Lingen wiedergewählt

Der neue Vorstand der Innung für Land- und Baumaschinentechnik: (von links) Henrik Keuter, Hubert Riepenhausen, Franz-Josef Brüggen jun., Paul Koldehoff, Richard Kuis, Ludger Jaske, Franz-Josef Brüggen, Bernd Harsmann, Karl-Heinz Titzmann und Hauptgeschäftsführer Horst Hagemann. Foto: Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-SüdDer neue Vorstand der Innung für Land- und Baumaschinentechnik: (von links) Henrik Keuter, Hubert Riepenhausen, Franz-Josef Brüggen jun., Paul Koldehoff, Richard Kuis, Ludger Jaske, Franz-Josef Brüggen, Bernd Harsmann, Karl-Heinz Titzmann und Hauptgeschäftsführer Horst Hagemann. Foto: Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd

Lingen. Hubert Riepenhausen ist weiterhin Vorsitzender der Innung für Land- und Baumaschinentechnik. Bei der Jahreshauptversammlung der Betriebe aus den Altkreisen Lingen und Meppen und der Grafschaft Bentheim wurde der Dohrener jetzt einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Das hat jetzt die Kreishandwerkerschaft Emsland Mitte-Süd mitgeteilt. 34 Land- und Baumaschinenbetriebe aus den Altkreisen Lingen und Meppen und der Grafschaft Bentheim haben sich in der Innung zusammengeschlossen. Ein Programmpunkt der Jahreshauptversammlung war eine Besichtigung des Fachbereichs Fahrzeugtechnik der Berufsschule Lingen, Technik und Gestaltung.

E-Mobilität

Der stellvertretende Schulleiter der BBS, Heinz Siegbert, und Fachbereichsleiter Ludger Jaske stellten die umfangreichen Praxis- und Theorieräume. Die neuen Ausbildungsmittel zum Thema E-Mobilität wurden hier mit besonderem Interesse zur Kenntnis genommen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass das Thema E-Mobilität in naher Zukunft auch im Land- und Baumaschinensektor eine wichtige Rolle spielen wird. Elektrische Antriebe hätten gegenüber konventionellen Konzepten viele Vorteile und erlangen zunehmend praktische Bedeutung, heißt es in der Pressemitteilung der Kreishandwerkerschaft weiter. Für die neue Technik spreche vor allem der hohe Wirkungsgrad und dass Maschinen sich sehr präzise steuern lassen. Damit böte sich auch die Möglichkeit, Funktionalität und Effizienz von Land- und Baumaschinen deutlich zu verbessern. Erste Anbieter seien bereits am Markt. Eine intensive Schulung der Facharbeiter und Auszubildenden auf die neue Technik sei unabdingbar.

Prüfungen

Das ausscheidende Vorstandsmitglied Bernd Harsman (Bad Bentheim) gab letztmalig einen Bericht zum Bereich Prüfungswesen ab. An der Abschlussprüfung im Januar beteiligten sich demnach 41 Prüflinge. Bei der Winterprüfung stehen 38 Prüflinge an. An Teil eins der Gesellenprüfung im Frühjahr nehmen 36 Prüflinge teil.

Ausbildung

Obermeister Riepenhausen freute sich über die insgesamt stabilen Ausbildungszahlen. Der Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers sei nach wie vor für viele junge Menschen ein attraktiver Ausbildungsgang. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung müsse man trotzdem eine intensive Nachwuchswerbung betreiben. Vorgestellt wurden in diesem Zusammenhang neue Rollups, die die Mitgliedsbetriebe kostenfrei bei der eigenen Nachwuchswerbung einsetzen können. Weiterhin erfolgte der Beschluss, dass sich die Innung auch in diesem Jahr an den Berufsinformationsbörsen (BIB) in Lingen und Meppen mit einem eigenen Informationsstand beteiligen wird.

Wahlen

Bei den Wahlen wurde Hubert Riepenhausen einstimmig im Amt als Obermeister bestätigt. Gleiches gilt für seinen Stellvertreter Paul Koldehoff (Langen) sowie für die Beisitzer Karl-Heinz Titzmann (Freren), Franz-Josef Brüggen (Herzlake) und Friedhelm Hamhuis (Itterbeck). Neu in den Vorstand kooptiert wurden Ludger Jaske (Gersten) als Prüfungskoordinator sowie Henrik Keuter (Wietmarschen), Franz-Josef Brüggen jun. (Herzlake) und Richard Kuis (Langen). Als Arbeitgebervertreter in den Prüfungsausschuss wurde Henrik Keuter sowie als Stellvertreter Karl-Heinz Titzmann und Richard Kuis berufen.


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