Orts-Chronik 128 Seiten stark Geschichte der Heuerleute in Clusorth-Bramhar dokumentiert

Die Orts-Chronik für Clusorth-Bramhar wurde vorgestellt von (von links) Hermann Bruns, Ursula Fohn, Hermann Gebbeken, Maria Achelwilm, Ortsbürgermeister Dieter Krieger, Museumsleiter Andreas Eiynck und Michael Surmann. Foto: ArbeitsgruppeDie Orts-Chronik für Clusorth-Bramhar wurde vorgestellt von (von links) Hermann Bruns, Ursula Fohn, Hermann Gebbeken, Maria Achelwilm, Ortsbürgermeister Dieter Krieger, Museumsleiter Andreas Eiynck und Michael Surmann. Foto: Arbeitsgruppe

Lingen. 128 Seiten ist sie stark und alle Hof- und Heuerstellen sind enthalten: Auch Lingens Doppelortsteil Clusorth-Bramhar hat jetzt eine Dorfchronik.

Sechs Jahre lang hat ein Team, bestehend aus Michael Surmann, Hermann Bruns, Hermann Gebbeken, Maria Achelwilm, Ursula Fohn, Fabian Schwindeler, Bernhard Wübbels und Hildegard Korte, aus Archiven und Fotoalben, bei Hausbesuchen und in Interviews all das zusammengetragen, was es über die Geschichte der Bauernhöfe und Heuerstellen in ihrem Ortsteil zu berichten gibt.

Heuerstellen prägten Ortsbild

Nur 35 Hausnummern zählte die alte Gemeinde, doch hinzu kamen die zahlreichen Heuerstellen, die lange Zeit das Ortsbild und das dörfliche Leben prägten. Und deren Geschichte findet sich in den Archiven und offiziellen Quellen nur unzureichend dokumentiert. Mit detektivischem Spürsinn und viel Geduld machten sich die Bearbeiter an die Arbeit und konnten schließlich auch die Geschichte der Heuerleute in Clusorth-Bramhar quasi lückenlos dokumentieren.

Erste Exemplare für Eiynck und Krieger

Beeindruckt von dem nun fertiggestellten Buch zeigte sich nicht nur Ortsbürgermeister Dieter Krieger, sondern auch der Lingener Museumsleiter Andreas Eiynck. Ihnen wurden die beiden ersten Exemplare des neuen Bandes übergeben. Krieger hob das ehrenamtliche Engagement der Autoren und Bearbeiter hervor, die bei zahlreichen Arbeitstreffen, Archiv- und Hausbesuchen das Material zusammengetragen und aufgearbeitet hätten. Eiynck lobte die professionelle Arbeitsweise der Hobbyforscher und die fachkundige Zusammenstellung des Bandes.

Hervorzuheben sei auch die ansprechende Bebilderung des Bandes mit zahlreichen historischen Aufnahmen, aktuellen Fotos, Karten und Luftbildern.

Dank an Förderer

Entstanden ist die Projektgruppe aus den Reihen des CDU-Ortsverbandes im Rahmen der Initiative „Clusorth-Bramhar 2020“. Es bildete sich ein Arbeitskreis Ortsgeschichte, der die Historie der Bauerschaft von den ältesten Quellen bis in die Gegenwart verfolgt. Zwischenzeitlich ist die Arbeitsgruppe Teil des Projektes „Dorfgespräch“. Die Arbeitsgruppe dankte auch verschiedenen Förderern und Sponsoren, die bei der Drucklegung des Bandes finanziell geholfen haben.

Das Buch ist ab Gründonnerstag, 13. April 2017, für 18 Euro beim LWT, bei Hermann Gebbeken (Tel. 05963/8302) und Ursula Fohn (Tel. 05963/721) erhältlich. Weitere Informationen zu der Chronik gibt es auf www.clusorth-bramhar.de.