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20.03.2017, 21:00 Uhr KOLUMNE

Konsequenz aus der Kritik: Wahl wiederholen

Von Thomas Pertz

Der neu gewählte Vorstand der Seniorenvertretung in Lingen. Von links stehend: Gerd Hoffschroer, Ursula Ramelow, Edeltraud Sänger, Meta Scharf, Johannes Ripperda, Ingrid Hermes, Heinz Feldmann. Von links sitzend: Gustav Dietrich, Johannes Thelen, Walter Ahlrichs. Es fehlt Brigitte Brüggmann.Der neu gewählte Vorstand der Seniorenvertretung in Lingen. Von links stehend: Gerd Hoffschroer, Ursula Ramelow, Edeltraud Sänger, Meta Scharf, Johannes Ripperda, Ingrid Hermes, Heinz Feldmann. Von links sitzend: Gustav Dietrich, Johannes Thelen, Walter Ahlrichs. Es fehlt Brigitte Brüggmann.

Lingen. Die deutliche Kritik von Bürgern am Ablauf der Vorstandswahl der Lingener Seniorenvertretung kann am Ende nur eine Konsequenz haben: Die Wahl muss wiederholt werden.

Dass die Verwaltung die konstituierende Sitzung des neuen Vorstandes verschoben und eine Überprüfung des Wahlverfahrens angeordnet hat, weist bereits in diese Richtung.

Es ist peinlich für die Stadt, dass sie nicht willens oder in der Lage war, eine der Bedeutung der Seniorenvertretung in Lingen angemessene Wahl ihrer Sprecher zu organisieren. Da kann es nicht sein, dass nur an einem Nachmittag für gut 90 Minuten gewählt werden darf –und damit eine Vielzahl von Wahlberechtigten ausgeschlossen sind.

Die Verantwortlichen sollten deshalb zügig eine neue Wahl organisieren. Sie muss nicht so ausgefeilt sein wie eine Kommunalwahl. Aber das Etikett „Demokratisch“ sollte sie schon tragen.


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