Fall geht vor das Landgericht Flüchtlinge misshandelt in Lingen: Wachleute legen Berufung ein

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Das Amtsgericht Lingen hatte zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes wegen der Misshandlung von Flüchtlingen verurteilt. Deren Anwälte haben Berufung eingelegt. Foto: Wilfried RoggendorfDas Amtsgericht Lingen hatte zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes wegen der Misshandlung von Flüchtlingen verurteilt. Deren Anwälte haben Berufung eingelegt. Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Die vom Amtsgericht Lingen wegen Misshandlung von Flüchtlingen verurteilten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma haben Berufung eingelegt.

Den Wachleuten war zur Last gelegt worden, im Dezember 2015 in einer Flüchtlingsunterkunft am Lingener Gymnasium Georgianum drei Pakistani eingesperrt und verprügelt zu haben. Dafür wurde der Angeklagte N. zu einer Haftstrafe von zwei Jahren, ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt. Gegen den Angeklagten D. hatte das Gericht eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten ausgesprochen.

Wie Michael Schwickert, Direktor des Amtsgerichtes Lingen, jetzt auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte, haben beide Wachleute gegen das Urteil Berufung eingelegt . Jetzt wird das Verfahren vor dem Landgericht Osnabrück neu aufgerollt werden.


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