Nachfolger von Kunstmann im Boni Wenning neuer Chefarzt der Nuklearmedizin in Lingen

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Kuratorium, Geschäftsführung, Chefarztkollegium und Mitarbeitervertretung begrüßten Dr. Christian Wenning, mit Ehefrau Dr. Eva Wenning und Sohn Maximilian, als neuen Chefarzt der Nuklearmedizin im Bonifatius-Hospital Lingen. Foto: Bonifatius-HospitalKuratorium, Geschäftsführung, Chefarztkollegium und Mitarbeitervertretung begrüßten Dr. Christian Wenning, mit Ehefrau Dr. Eva Wenning und Sohn Maximilian, als neuen Chefarzt der Nuklearmedizin im Bonifatius-Hospital Lingen. Foto: Bonifatius-Hospital

Lingen. Dr. Christian Wenning ist neuer Chefarzt der Nuklearmedizin im Bonifatius-Hospital Lingen. Wie das Krankenhaus mitteilt, hat er die Nachfolge von Prof. Dr. Heinrich Kunstmann angetreten.

Mit Christian Wenning werde ein sowohl klinisch als auch wissenschaftlich ausgewiesener Experte neuer Chefarzt der Nuklearmedizin im Bonifatius-Hospital Lingen, erläuterte der Ärztliche Direktor, Chefarzt Prof. Dr. Dr. Kolb, bei der offiziellen Einführung. Wenning wechselt aus Oberarzttätigkeit und stellvertretender Leitung der Sektion Schilddrüsenkarzinom der Klinik für Nuklearmedizin am Uniklinikum Münster nach Lingen in die eigenständig geführte Nuklearmedizin, die man sonst als selbstständige Abteilung nahezu ausschließlich an Universitätskliniken findet. „Ein guter Stern hat Sie zu uns geführt“, begrüßte Kuratoriumsvorsitzender Pfarrer Thomas Burke den Facharzt für Nuklearmedizin.

Schwerpunkt mit der molekularen Bildgebung

Nach dem Abitur in Hamm hat Wenning Humanmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität studiert, seine Promotion an der Uniklinik Duisburg-Essen erworben und seine Habilitation an der Uni Münster steht kurz vor dem Abschluss. Die Publikationen von Wenning beschäftigen sich im Schwerpunkt mit der molekularen Bildgebung von Herz- und Gefäßerkrankungen.

Wenning sieht großes Potenzial

Wenning freut sich laut Mitteilung des Krankenhauses auf die Perspektive, die ihm das Bonifatius-Hospital bietet. Er sehe großes Potenzial mit dem erfahrenen Team der Nuklearmedizin, insbesondere in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit der Radiologie und Onkologie. Seine medizinischen Schwerpunkte werden die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen, hier insbesondere auch die Behandlung von Patienten mit Schilddrüsenkrebs, Radionuklid-Therapien zur Tumorbekämpfung, die Etablierung moderner Schnittbildgebungsverfahren und die kardiovaskuläre Bildgebung sein.

Kunstmann leitete Abteilung 42 Jahre

Die Nuklearmedizin hat sich im Bonifatius-Hospital in den vergangenen Jahren als eigenständiges Fach behauptet und in Kooperation mit der Radiologie laut der Pressemitteilung eine gute Entwicklung genommen. Die Geräteausstattung sei mit der neuen Gammakamera bereits auf einem guten Weg. Dank Kunstmann, der 42 Jahre die Abteilung leitete und Ende Januar mit einem großen Festakt offiziell verabschiedet wird, seien die Vorarbeiten weit fortgeschritten.

Bereits viele Vorgespräche

Um die räumliche und gerätetechnische Neuaufstellung der Nuklearmedizin weiter umzusetzen, hat Wenning sein Fachwissen bereits in vielen Vorgesprächen eingebracht. „Ich bin überzeugt, dass wir mit Ihrer Vorerfahrung und medizinischen Expertise ein weiteres Erfolgskapitel für das Bonifatius-Hospital schreiben werden“, sagte Geschäftsführer Martin Diek.

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