Als Nachfolger des TuS Neu gegründeter Fußballverein nennt sich RB Lingen

Von Wilfried Roggendorf

Das Emslandstadion an der Lingener Teichstraße. Hier möchte auch der neu gegründete RB Lingen seine Spiele austragen. Foto: Wilfried RoggendorfDas Emslandstadion an der Lingener Teichstraße. Hier möchte auch der neu gegründete RB Lingen seine Spiele austragen. Foto: Wilfried Roggendorf

wrog Lingen. Der Nachfolgeverein des TuS Lingen ist am Montag , 21. November 2016, gegründet worden und heißt Rasenballsportverein (RB) Lingen.

„Der Name RB passt ganz gut zu uns als reiner Fußballverein“, sagt Vorsitzender Marcel Eilermann, der auch dem TuS Lingen vorsteht. Er versichert, dass dieser Name nichts mit dem gleichnamigen „großen Verein aus Leipzig“ zu tun habe. Dem Vorstand des RB Lingen gehören weiter Michaela Bauer als Zweite Vorsitzende, Yvonne Fieker-Hinzkowski (Kassen- und Jugendwartin) sowie Markus Meer als Sportlicher Leiter Senioren an.

Essmann im Beirat des RB Lingen

Zudem gibt es laut Eilermann einen Beirat, der den Vorstand beraten und kontrollieren soll. Mitglieder dieses Beirates seien Heinrich Krämer, Jürgen Deppe, Robert Koop und Heinrich Essmann. Letzterer sei auch Hauptsponsor des neuen Vereins. „Essmann hat ganz klar gesagt, dass keine bezahlten Spieler mehr kommen“, erklärt Eilermann. Der RB-Vorsitzende bezeichnet Essmann als sehr verlässlichen Sponsor, der den Verein unterstützen werde. „Trotzdem wollen wir uns breiter aufstellen und mehrere Sponsoren haben“, sagt Eilermann.

Änderungen bei der Stadionnutzung

Jetzt müssten zunächst einmal Gespräche mit den Spielern und auch mit den Nachbarvereinen geführt werden. „Und es ist noch nicht klar, unter welchen Bedingungen wir im Emslandstadion spielen können“, erklärt Eilermann. Die Stadt stelle das Stadion zwar grundsätzlich zur Verfügung, aber ein Nutzungsvertrag werde nicht mehr dem des TuS Lingen entsprechen. „Die Clubräume sollen wir nur nach Anmeldung nutzen dürfen und die Sportplätze mit einem Belegungsplan zugeteilt werden.“ Dies habe sich in einem Gespräch mit der Stadt Lingen, die es zudem verboten habe, dass sich der neue Verein FC Lingen nenne, herausgestellt.

Altmeppen: Auch andere wollen Clubraum nutzen

Lingens Erster Stadtrat Stefan Altmeppen erklärt hierzu auf Nachfrage unserer Redaktion, dass RB Lingen im Emslandstadion spielen könne. Allerdings werde es dem Verein nicht mehr uneingeschränkt wie bislang dem TuS Lingen zur Verfügung stehen. „Wir denken dabei an das Projekt ‚FC Lingen‘, der ja möglicherweise ebenfalls dort spielen wird“, begründet Altmeppen dies. Und auch für den Clubraum, der Eigentum der Stadt sei, gebe es andere, die ebenfalls Interesse an einer Nutzung hätten, sagt Altmeppen. Zudem habe die Stadt an der Bezeichnung „FC Lingen“ die Markenrechte. „Wir haben deutlich gemacht, dass wir diesen Namen für das von uns geplante Projekt eines höherklassigen Lingener Fußballvereins freihalten möchten“, sagt Altmeppen.


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