zuletzt aktualisiert vor

Mehrfamilienhaus in Flammen Wohnung in Lingen ausgebrannt — Bewohner evakuiert

Von Felix Reis


Lingen. Ein Wohnhaus am Roggenweg in Lingen hat am frühen Montagmorgen Feuer gefangen. Nach Angaben der Polizei wurden insgesamt 30 Bewohner in zwei Sechs-Parteien-Häusern evakuiert. Die Weidestraße wurde voll gesperrt.

Das Feuer war in einer Dachgeschosswohnung ausgebrochen, deren Bewohner nicht zu Hause war. Laut Polizei brannte durch das Feuer die gesamte Wohnung aus und auch der Dachstuhl wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf rund 150000 Euro. Zur Brandursache können ebenfalls noch keine Angaben gemacht werden. Ob die anderen Wohnungen in dem Haus noch bewohnt werden können, muss noch untersucht werden. Nach Auskunft vom Ersten Stadtrat Stefan Altmeppen kommen die evakuierten Bewohner bei Bedarf bei Angehörigen oder Freunden unter.

Bewohner am Arbeitsplatz

Der Brand war gegen 7.30 Uhr gemeldet worden. Als die ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Lingen eintrafen, schlugen aus einem Fenster der Dachgeschosswohnung bereits Flammen. Das Feuer breitete sich im Dachbereich aus. Zusammen mit der Polizei evakuierten die Einsatzkräfte die Bewohner des betroffenen Hauses und eines direkt angebauten Nachbarhauses. Alle rund 30 Bewohner konnten die Häuser unverletzt verlassen. Der zunächst nicht auffindbare Bewohner der Brandwohnung wurde an seiner Arbeitsstelle angetroffen.

Atemschutz

Ein Trupp unter Atemschutz begann von innen mit Löscharbeiten im Dachgeschoss. Diese Einsatzkräfte mussten sich aber zurückziehen, da das Dach einzustürzen drohte. Um ausreichend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben, wurden die Ortsfeuerwehren Altenlingen und Holthausen nachalarmiert. Auch die Höhenretter Emsland Süd unterstützten die Absicherung der Einsatzkräfte. Über die Lingener Drehleiter wurde das Feuer bekämpft. Aufgrund der Größe des Dachbereichs wurde zusätzlich die Teleskopleiter aus Spelle angefordert. Mit vereinten Kräften gelang es, das Feuer endgültig zu löschen.

Zahlreiche Retter im Einsatz

Neben den Feuerwehren mit über 80 Einsatzkräften waren die Polizei, der Rettungsdienst und die SEG des DRK sowie die Stadtwerke vor Ort.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN