Zehn Jahre Lingener Plattenlabel Sechs Bands gratulieren Rock Range zum Geburtstag


Lingen. Das Lingener Plattenlabel Rock Range feiert seinen zehnten Geburtstag und das entsprechende Ständchen dafür wird im Alten Schlachthof gehalten. Gleich sechs Bands zelebrieren am Samstagabend auf zwei Bühnen im Jugend- und Kulturzentrum mit den rund 180 Gästen diesen Ehrentag.

Alle Musikgruppen, Liebe 3000, Stagehands from Hell, Acoustic Steel, Big Tennis, Desona und der Sänger Syd Berliner, haben eines gemein, sie stehen unter Vertrag beim Labelchef Christian Albers, der sich 2006 dazu entschlossen hatte, das erste Werk von Syd Berliner (Marc Nieberding) auf den Markt zu bringen.

Chance für Lingener Bands

„Es war schwierig für Marc, die Platte an den Mann zu bringen, also habe ich mich entschieden, ein Label zu gründen, um so Bands aus Lingen eine Chance zu geben, ihre Musik auf einem Tonträger zu präsentieren“, erklärt der 38-jährige Lingener, der selbst an diesem Abend gleich bei zwei Bands am Bass steht: Liebe 3000 und Stagehands from Hell.

Besucher kommen in Wallung

Sichtlich Spaß macht es allen Beteiligten, und auch die Besucher kommen im Laufe des Abends in Wallung, sodass die Geburtstagsparty eine ordentliche wird. Die Musikfreunde pilgern von einer Bühne zur anderen. Somit ist Abwechslung nicht nur bei den Bands auszumachen. Und genau das macht dieses Fest so fantastisch: Die Mischung! Cooler Rock‘n‘Hell der Stagehands from Hell, die aberwitzige Poesie von Liebe 3000, die ruhigen Töne von Syd Berliner, die derben Kracher von Desona, Indie-Pop-Perlen von Big Tennis und die genialen Cover-Versionen von Acoustic Steel – was will das Muckerherz mehr?

Dank an Albers

Ein dickes Dankeschön durfte Albers, der hauptberuflich als Einkaufsleiter beim österreichischen Label Napalm Records tätig ist, von „seinen“ Bands entgegennehmen. Dafür, dass er das Label nur als Hobby betreibt, ist daraus in den vergangenen zehn Jahren eine große Sache geworden. Auch wenn noch keine der Bands einen Charterfolg verbuchen kann, ist das gesamte Engagement von Albers als Hit zu verbuchen.


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