Kommentar Stadt und Christophorus-Werk sind gemeinsam weit gekommen

Meine Nachrichten

Um das Thema Lingen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Hermann Kiepe ist Leiter der Mosaik-Schule des Christophorus-Werkes in Lingen. Foto. Thomas PertzHermann Kiepe ist Leiter der Mosaik-Schule des Christophorus-Werkes in Lingen. Foto. Thomas Pertz

Lingen. Das Wort Inklusion war vor 15 Jahren noch gar nicht so geläufig, da arbeiteten das Christophorus-Werk und die Stadt Lingen bereits eng im Grundschulbereich zusammen.

Dies sagt viel aus über die Art und Weise, wie mit der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Lingen umgegangen wird: pragmatisch und mit Einfühlungsvermögen, verbunden mit dem Ziel, keine Seite zu überfordern.

Die nun auch schriftlich fixierte Kooperation der Stadt als Schulträger mit der Mosaik-Schule des Christophorus-Werks ist ein Beispiel dafür, was alles möglich ist. Da ist sogar die Teilnahme von Kindern mit Handicaps am Förderunterricht in Mathe und Deutsch der anderen Grundschüler nicht ausgeschlossen.

Die langjährige Zusammenarbeit der handelnden Akteure in Lingen hat aber auch zu der Erkenntnis geführt, dass Inklusion ein Prozess ist, der sich nicht auf dem Verordnungswege beschleunigen lässt. Wer die Unbefangenheit des Umgangs der Kinder mit und ohne Handicaps an Lingener Grundschulen beobachtet, sieht, dass die Stadt Lingen und das Christophorus-Werk gemeinsam und behutsam machbare Wege gehen – und dabei weit gekommen sind.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN