30.000 Quadratmeter maximal Möbel Berning in Lingen erweitert ab Januar 2017

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Einen Eindruck davon, wie das Möbelhaus Berning nach der Erweiterung von außen aussehen soll, vermittelt diese Grafik. Abbildung: Stadt Lingen / Tute-Bau-PlanungsgesellschaftEinen Eindruck davon, wie das Möbelhaus Berning nach der Erweiterung von außen aussehen soll, vermittelt diese Grafik. Abbildung: Stadt Lingen / Tute-Bau-Planungsgesellschaft

Lingen. Die Erweiterung des Möbelhauses Berning im Lingener Ortsteil Darme kann im Januar 2017 beginnen. Der Planungs- und Bauausschuss (PBA) der Stadt hat jetzt grünes Licht für die Pläne gegeben.

Wie Stadtbaurat Lothar Schreinemacher ausführte, sei die Verkaufsfläche auf maximal 30.000 Quadratmeter begrenzt. Davon entfielen 20.000 auf das Möbelhaus und 10.000 auf den benachbarten Bau- und Gartenmarkt. Darin seien auch die für Randsortimente vorgesehenen Flächen enthalten. In einem städtebaulichen Vertrag werde zudem über die im Bebauungsplan 32 getroffenen Regelungen hinaus festgelegt, wie die Fassaden und Werbeanlagen gestaltet und welche Baumanpflanzungen vorgenommen werden müssten.

Alle Fraktionen begrüßen Pläne

Vertreter aller Lingener Stadtratsfraktionen begrüßten das Vorhaben grundsätzlich. Allerdings gab es auch einzelne Kritikpunkte. Margitta Hüsken (Bürgernahe) erinnerte daran, dass es keine Erweiterung des Gartensortimentes im Baumarkt geben solle. Schreinemacher stellte klar, dass es sich bei den 30.000 Quadratmetern um eine Maximalgröße handele. „Wenn der Bereich Baumarkt vergrößert wird, reduziert sich daher der Bereich Möbel.“ Zudem handele es sich in beiden Fällen nicht um innenstadtrelevante Sortimente.

Konkurrenzsituation Eins zu Eins abgebildet

Jens Beeck (FDP) erklärte, dass die Nebensortimente identisch mit den Angeboten an den Standorten Schillerstraße und Meppener Straße seien. An der Rheiner Straße würden durch die Pläne die Konkurrenzsituation an der Schillerstraße Eins zu Eins abgebildet. „Es wird sich in den nächsten Jahren zeigen, wie viel Nachfrage es in der Stadt gibt, um drei solcher Zentren zu bedienen“, meinte der Liberale.

Abgestimmtes Einzelhandels- und Versorgungskonzept

Stadtbaurat Schreinemacher versicherte, die Stadt stehe auch zu den anderen Standorten. „Es gibt ein abgestimmtes Einzelhandels- und Versorgungskonzept. Ich sehe nicht die Gefahr, an den anderen Standorten eine städtebauliche Brache zu bekommen.“ Dieser Ansicht war auch Grünen-Ratsdame Birgit Kemmer: „Das wird funktionieren. Für ein Paket Schrauben fährt keiner von Altenlingen nach Darme und umgekehrt.“ Der PBA fasste den Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan 32 schließlich einstimmig und beauftragte die Stadt, den städtebaulichen Vertrag mit Berning abzuschließen.

Grundstück Gymnasialstraße im Anschluss

Die Familie Berning erklärte abschließend im PBA, sich direkt nach der geplanten Maßnahme an der Rheiner Straße um ihr derzeit brachliegendes Grundstück an der Gymnasialstraße in der Lingener Innenstadt kümmern zu wollen.

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