Kreuzung der B 70 am Autohof Sanierte Straße in Holsterfeld offiziell freigegeben

Auch wenn es so wirken mag, in Gefahr begeben haben sich die Vertreter der Gemeinde, des Bauunternehmens und der Planungsfirma bei der Freigabe der Straße im fließenden Verkehr nicht: sie standen auf einer Sperrfläche. Foto: Sven LampeAuch wenn es so wirken mag, in Gefahr begeben haben sich die Vertreter der Gemeinde, des Bauunternehmens und der Planungsfirma bei der Freigabe der Straße im fließenden Verkehr nicht: sie standen auf einer Sperrfläche. Foto: Sven Lampe

Salzbergen. Stempel, Unterschrift, fertig. Am Freitagmittag hat die Gemeinde Salzbergen den im Bereich des Autohofes sanierten zweiten Abschnitt der Straße Holsterfeld im gleichnamigen Gewerbegebiet offiziell abgenommen und freigegeben. Inoffiziell waren die Absperrungen schon vor ein paar Tagen weg- und dem Verkehr freie Fahrt eingeräumt worden.

Innerhalb von sechs Wochen war die ortseinwärts rechte Hälfte des rund 200 Meter langen Abschnitts zwischen der Einmündung der B70 und dem Mitnahmeparkplatz saniert worden. Grund waren laut Manfred Buers vom Fachbereich Bauen und Umwelt vor allem die Schäden, die die über die Jahre zehntausenden Lastwagen auf ihrem Weg in das und aus dem Gewerbegebiet durch ihr hohes Gewicht verursacht haben: „Auf Dauer radieren die den Asphalt weg und es kommt zu Absenkungen.“

Extra Abbiegespur

Außerdem wurde die Gelegenheit genutzt, eine extra Abbiegespur auf das Gelände eines Hähnchenrestaurants einzurichten, das Ende dieses Jahres gegenüber dem Autohof seine Pforten öffnen will. An der Vierspurigkeit der Straße an sich hat sich nichts geändert, an einigen Stellen seien lediglich die Markierungen etwas angepasst worden, so Buers.

Spezialbauweise

Um den Sanierungsaufwand und damit auch die Kosten im Rahmen zu halten, hatten sich die Gemeinde, die Ingenieurgesellschaft Lindschulte und das Straßenbauunternehmen Strabag auf eine spezielle Bauweise verständigt. Um die Straße stabiler und damit weniger anfällig gegen schwere Fahrzeuge zu machen, haben die Straßenbauer die obere Schicht abgefräst, in rund acht Zentimetern Tiefe ein Metallgeflecht verlegt und dieses dann wieder mit einer Asphaltschicht abgedeckt. Ein Verfahren, dass bereits 2009 bei der Sanierung des ersten Straßenabschnitts angewendet worden sei und sich bewährt habe, hieß es. Die teurere Variante wäre die Steigerung der Tragfähigkeit und Widerstandskraft der Straße durch einen kompletten Neuaufbau gewesen.

200.000 Euro

„Jetzt haben wir es so, wie wir es haben müssen, und ich hoffe, dass es viele Jahre hält“, zog Salzbergens Bürgermeister Andreas Kaiser einen verbalen Strich unter die Sanierung, die sich die Kommune rund 200.000 Euro kosten ließ. Zuvor hatten sich die Experten der Gemeinde vor Ort davon überzeugt, dass die Arbeiten so verrichtet worden waren wie vereinbart. Stempel, Unterschrift, fertig.


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